Alles über den BVB

  • Sicherheitsspiel: Auch Dortmund II zieht um


    Im Rahmen der Terminierung der Spieltag 13 bis 21 muss die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund für ein Spiel vom Stadion Rote Erde in den direkt angrenzenden SIGNAL IDUNA PARK umziehen. Die Partie gegen den FC Hansa Rostock gilt als Sicherheitsspiel.


    Wie der BVB auf seiner Website mitteilt, erfolgt dieser Schritt auf Wunsch der Sicherheitsbehörden. Der Absteiger aus der Zweiten Bundesliga tritt am 27. Oktober in Dortmund an. Wie es bei liga3-online.de weiter heißt, werden 1.500 Anhänger der Rostocker erwartet. Zudem hätten die Vorfälle aus dem Heimspiel von BVB II gegen den Karlsruher SC vor drei Wochen zur Verlegung geführt.


    Wie Stadionwelt bereits Ende der letzten Woche berichtete, muss auch der Dortmunder Ligakonkurrent Stuttgarter Kickers in ein Bundesliga-Stadion umziehen. Das Spiel gegen den KSC findet am 29. September in der Mercedes-Benz Arena statt.


    Quelle: http://www.stadionwelt.de

  • Am kommenden Samstag gastiert der aktuelle deutsche Meister beim Hamburger SV. Die Fans von Borussia Dortmund werden dort zum Anpfiff die Stehplätze verlassen, um im Rahmen der „Kein Zwanni“ Kampagne gegen die dortigen Eintrittspreise zu protestieren. Die BVB-Fans auf den Sitzplätzen sollen folgen.


    Stadionwelt dokumentiert die Pressemitteilung von „Kein Zwani“:


    Hiermit informiert die Kampagne „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ über erneute Fanproteste von BVB-Fans im Rahmen des Bundesligauswärtsspiels beim Hamburger SV.
    Für uns als Bündnis und für viele BVB-Fans allgemein ist die Preisgestaltung des HSV absolut nicht hinnehm- und tolerierbar. Aus diesem Grund halten wir den Protest weiterhin aufrecht, die BVB- Fans werden den Bereich der Gästestehplätze mit Anpfiff verlassen. Wir rufen alle Fans, auch auf den Sitzplätzen, auf, diesem Beispiel zu folgen und mit deutlichen Lücken auf den Tribünen ein medial wirksames Bild zu liefern. Wir wollen zeigen, welche negativen Auswirkungen für diese viele Fans unbezahlbare Eintrittspreise auf den Fußball und die Stimmung in den Stadien haben.


    Nachdem bereits in den letzten beiden Spielzeiten Boykott- und Protestaktionen gegen eine in unseren Augen unfaire und preislich völlig überzogene Preisgestaltung des HSV vor allem bei Topspielen durchgeführt wurden, wurden zwar die Stehplatzpreise gesenkt, aber keine Senkung bei den Sitzplätzen durchgeführt. Ganz im Gegenteil, nach den sportlichen Erfolgen wurde auch der BVB als zweiter Verein neben dem FC Bayern München in die Preiskategorie A+ mit Preisen von 40,00 € - 94,00 € für ein Sitzplatzticket (exklusive weiterer Gebühren) hochgestuft. Das Bündnis "Fußball muss bezahlbar sein" hat daher im Vorfeld zu einem Boykott des Ticketkaufs für Sitzplätze aufgerufen. Die Stehplatzbesucher werden sich am Samstag mit den Sitzplätzen solidarisieren.


    Quelle: http://www.stadionwelt.de

  • Borussia Dortmund geht neue Wege in Sachen Fanartikelverkauf. Am Dortmunder Flughafen ist der deutschlandweit erste Fanartikelautomat in Betrieb genommen worden. Ab sofort können BVB-Fans die 20 beliebtesten Fanartikel am Automaten ziehen.


    „Wir haben den ersten Automaten dieser Art. Die Idee dahinter ist, dass wir auch an Orten Präsenz zeigen können, an denen sich ein Fanshop nicht lohnen würde. Die Kosteneffizienz ist enorm. Der Automat am Flughafen ist ein Testballon“, sagt Carsten Cramer, BVB-Direktor für Vertrieb und Marketing.


    Mit dem Automaten können unter anderem Trikots, Schals oder Geschenkgutscheine erworben werden. Passend zum Flughafenumfeld gibt es sogar eine BVB-Zahnbürste. Der Automat ist via Touchscreen bedienbar, weitere Übersicht liefern 360°-Bilder aller Produkte, zudem erklären Videosequenzen die einzelnen Artikel. Bezahlt werden kann mit Bargeld, der EC- oder Kreditkarte. (Stadionwelt, 05.10.2012)

  • Derby: Stadt Dortmund verfügt Glasverbot


    Zum Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am Samstag, 20. Oktober 2012, hat die Stadt Dortmund ein Glasverbot rund um den SIGNAL IDUNA PARK verfügt. Anlass sind leider immer wieder vorkommende Verletzungen, die durch Glasbruch entstehen. Zudem wurden nach Erfahrungen der Polizei in der Vergangenheit Flaschen als gefährliche Wurfgeschosse eingesetzt.


    Das Glasverbot bedeutet im Detail, dass zur Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher der Begegnung zwischen 11 und 20 Uhr im gekennzeichneten Bereich keine Glasflaschen oder Gläser mitgeführt werden dürfen. Für die im Verbotsbereich ansässigen gastronomischen Anbieter gilt während dieser Zeit ein Verkaufsverbot von Glasflaschen bzw. Getränken aus Gläsern.


    [Blocked Image: http://www.stadionwelt-fans.de/images/news/1350308176.jpg]


    Die Stadt Dortmund, die Polizei, die Bundespolizei und Borussia Dortmund bitten alle Besucherinnen und Besucher dringend, dieses Verbot zu respektieren. Gläser und Glasflaschen können in bereitstehenden Müllbehältern entsorgt werden. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass Kontrollen durchgeführt werden. Verstöße gegen das Verbot werden konsequent sanktioniert.


    Die Bundespolizei, die auch in der Vergangenheit bei Revierderbys unterstützend gewirkt hat, wird bereits an Bahnhöfen außerhalb Dortmunds anreisende Gäste auf das Glasverbot hinweisen und darum bitten, Glasflaschen direkt im Abreisebahnhof zu entsorgen.


    Quelle: http://www.stadionwelt.de

  • Das sind Bilder, die jeden wahren Fan schockieren.
    Chaoten haben vorm Revierderby zwischen Borussia Dortmundund Schalke 04 randaliert und Polizisten angegriffen. „Wir haben rund ums Stadion an vielen Stellen Randale”, sagte eine Polizeisprecherin. Es kam zu Prügeleien und Sachbeschädigungen. Die Beamten konnten die Lage nur mit dem massiven Einsatz von Pfefferspray, Pferden und Hunden unter Kontrolle bringen. Auch Wasserwerfer fuhren auf. Es gab mehrere Leichtverletzte, 100 Randalierer kamen ins Polizeigewahrsam.


    Die Ausschreitungen begannen, als eine Gruppe von 100 Schalke-Fans Mülleimer umwarfen, Feuerwerkskörper zündeten und auf eine große Gruppe Dortmunder zustürmten. Die Polizei konnte in letzter Sekunde eine Massenschlägerei verhindern, beiden Gruppen wurden eingekesselt. Viele Fans waren vermummt und extrem aggressiv.
    Plötzlich tauchten über 400 Schalker an den Parkplätzen des Stadions auf. Sie überliefen Polizeiabsperrungen und stürmten zum Eingang, griffen dabei Dortmunder Fans an, es flogen Flaschen. Kurz darauf stürmten Ultras des BVB auf den Stadionvorplatz, wollten nun die Schalker angreifen. Friedliche Fans rannten panisch weg, Polizeipferde galoppierten in die Menge, eine große Wolke Pfefferspray nahm allen die Luft.
    Ein Beamter der Hundertschaft über die Dortmunder Randalierer: „Die vermummten Ultras greifen uns permanent an, ständig fliegen Flaschen und Farbbeutel, die suchen gezielt die Auseinandersetzung mit den Schalkern." Weit über 1000 Beamte sind in Dortmund im Einsatz.
    Ein Polizeisprecher: „Die ganze Stadt wird „belagert”. Auch am Bahnhof gab es Flaschenwürfe und Pfefferspray-Einsatz. „Heute ist es schlimm, in den letzten Jahren gab es viel weniger Krawalle. Wir befürchten, dass es nach dem Spiel weitergeht."
    Der Einsatzleiter der Dortmunder Polizei, Leitender Polizeidirektor Dieter Keil, in einem ersten Zwischenfazit: „Dortmunder und Schalker Gewalttäter haben unser Sicherheitskonzept bewusst unterlaufen und sind entgegen der Ankündigung konspirativ angereist. Dies hatte nur ein Ziel, die gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Unbeteiligten und dem Gegner zu suchen. Dies hat mit Fußballbegeisterung überhaupt nichts zu tun und wollen wir in Dortmund nicht sehen."
    So begannen die Krawalle.
    Eine halbe Stunde vorm Spiel kam es auf dem Weg vom Stadion-Bahnhof zum Stadion zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Gewalttätern beider Fußballlager. Polizeikräfte, die die Lager trennen wollen, wurden massiv angegriffen. Die Polizei setzte einen Wasserwerfer ein, um Schalker Gewalttäter davon abzuhalten, einen Zaun nieder zu drücken. An der Flora werden Polizeireiter durch Dortmunder Hooligans mit Pflastersteinen beworfen.


    Quelle: http://www.bild.de

  • Nach Vorwürfen: BVB entlässt Ordner


    Vor einiger Zeit wurde von verschiedenen Medien darüber berichtet, dass bei Heimspielen von Borussia Dortmund Ordner zum Einsatz kommen würden, die Kontakte in die rechte Szene haben sollen. Mittlerweile hat der BVB einen Ordner entlassen.
    Gegenüber Medien bestätigte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke, die Entlassung des Ordners, dem vorgeworfen worden war, beim Derby gegen Schalke einen Fan des Rivalen zusammengeschlagen und danach angezeigt zu haben. Zudem wurde berichtet, der Ordner solle einer bekannten rechtsradikalen und gewaltbereiten Gruppe angehören. Watzke sagte, dass bzgl. der Anschuldigungen Aussage gegen Aussage stehe. Eine Unterwanderung des Ordnungsdienstes schloss der BVB aus. (Stadionwelt, 18.12.2012)

  • Auch Bayer Leverkusen übernimmt Stadionverbote


    Wie schon der SV Werder Bremen am ersten Spieltag der Rückrunde wird nun auch Bayer 04 Leverkusen am kommenden Sonntag jene örtlichen Stadionverbote übernehmen, die Borussia Dortmund unter Ausschöpfung der rechtlichen Möglichkeiten gegen acht Personen ausgesprochen hatte.


    Diese waren am 1. September 2012 während der Partie des BVB II in Erfurt durch das Zurschaustellen rechtsextremer Symbole (unter anderem eine Reichskriegsflagge) negativ aufgefallen. (Stadionwelt, 31.01.2013)

  • Rechtsextreme greifen BVB-Mitarbeiter an - Fans reagieren


    Wie Borussia Dortmund am Freitag mitteilte, ist es beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund in Donezk (2:2) zu einem Zwischenfall mit rechtsextremen Fans aus dem eigenen Lager gekommen. Dabei wurden der BVB-Fanbeauftrage Jens Volke und Thilo Danielsmeyer, Mitarbeiter des Fan-Projekts Dortmund, von Rechtsradikalen angegriffen. Die Dortmunder Fans protestierten am Samstag beim Spiel gegen die Eintracht gegen den Übergriff.


    Danielsmeyer wurde auf der Toilette in den Rücken getreten, ins Gesicht geschlagen, sein Kopf gegen die Wand geschlagen. Ein BVB-Fan hörte seine Hilferufe und half ihm. Die insgesamt drei Angreifer wurden vom BVB mit einem bundesweiten Stadionverbot belegt. Einer der mutmaßlichen Täter soll BVB-Mitglied sein, gegen ihn wurde ein Ausschlussverfahren eingeleitet. "Die Handlungen waren niederträchtig und stellen einen absoluten Tabubruch dar", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Der BVB werde "alle Rechtsmittel ausschöpfen, um die Gewalttäter ihrer gerechten Strafe zuzuführen", heißt es in der Presseerklärung.


    Schon in der Vergangenheit hatte der Klub Probleme mit rechtsradikalen Fans. Laut BVB-Mitteilung fielen die drei bereits vor dem Spiel auf, weil sie rechtsextreme Parolen riefen. Der Fanbeauftragte Volke wurde von ihnen angegriffen und ins Gesicht geschlagen, als er sich ein Bild von der Situation machen wollte. Ukrainische Ordner unterbanden die Angriffe.


    Die Dortmunder Polizei bestätigte, dass der BVB-Fanbeauftragte und der Fanprojekt-Mitarbeiter am Freitag Anzeige gegen drei Tatverdächtige erstattet haben. Die Tatverdächtigen haben nach Polizeiangaben ihren Wohnsitz in Deutschland. Alle drei Personen seien namentlich identifiziert und Gegenstand eines Strafverfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Die Ermittlungen wurden vom Staatsschutz übernommen.


    Eintracht-Spiel: Fans protestieren per 50-Meter-Banner


    Die Dortmunder Anhänger haben am Samstag im Vorfeld des Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt mit einem organisierten Protest gegen die gewaltsamen Übergriffe reagiert. Ein 50 Meter langes Banner mit der Aufschrift "Borussia verbindet Generationen, Männer und Frauen, alle Nationen" wurde auf der Osttribüne angebracht. Der BVB-Hauptsponsor Evonik hatte dafür auf seine Werbebande verzichtet.


    Quelle: http://www.kicker.de


    Wieso verpissen sich diese Idioten nicht einfach von der Fußballbühne? Ich denke Fußballdeutschland braucht kein zweites Aachen.

  • Quote

    Original von vitacolahasser
    Dat liegt aber auch daran, dass Borussia Dortmund seit Jahren nicht darauf eingegangen ist. Nach dem Motto: "Rechte? Gibt es in Dortmund nicht!"


    Leider richtig, es gibt ja auch BVB-Fans die meinen das der BVB weder Hools noch Ultras geschweige dann ein Problem mit Pyro hat.

  • Quote

    Die Spieler feiern den Triumph in der Dortmunder Marlene-Bar – bis morgens um 5 Uhr. Weil davor viele Autos wild geparkt waren, schaut die Polizei herein. Als sie sieht, dass es die Wagen der BVB-Profis sind, zieht sie wieder ab.


    Für Helden gibt es keine Knöllchen...


    Da fällt mir ja mal wieder nix zu ein ...

  • Wie Borussia Dortmund auf seiner Homepage bekannt gegeben hat, wird es zukünftig bei Spielen mit überdurchschnittlich hoher Nachfrage keinen freien Kartenvorverkauf mehr geben. Hintergrund sind Ereignisse rund um den Ticket-Verkauf für das Champions-League-Heimspiel gegen Real Madrid.


    Am gestrigen Dienstag kam es an verschiedenen Vorverkaufsstellen des Vereins zu Polizeieinsätzen. Im Bericht des Bundesligisten ist außerdem von vereinzelten Auseinandersetzungen die Rede. Das Halbfinalduell war nach wenigen Stunden ausverkauft. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ergänzte außerdem, dass sich die Maßnahme positiv auf den Kampf gegen den Ticket-Schwarzmarkt auswirken werde. (Stadionwelt, 17.04.2013)

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