Bewegung im Poker um den Innenverteidiger

  • Fall Dragovic: Boldts Verhandlungsgeschick gefragt


    In den zuletzt ins Stocken geratenen Poker zwischen Dynamo Kiew und Bayer Leverkusen um Innenverteidiger Aleksander Dragovic könnte Bewegung kommen. Wie der Präsident Kiews, Ihor Surkis, auf der vereinseigenen Webseite mitteilte, könnte Dragovic bei einem passenden Angebot bald die Freigabe erhalten.


    "Wir verhehlen nicht, dass wir ein Angebot für ihn haben. Wenn es uns zusagt, lassen wir ihn gehen", sagt Surkis. Demnach beschäftige er sich sogar bereits mit der Verpflichtung eines Nachfolgers für den österreichischen Nationalspieler.


    Bisher scheiterte der Wechsel an den unterschiedlichen Vorstellungen über die Ablöse. Dynamo soll mehr als 20 Millionen Euro fordern. Anscheinend zu viel für Leverkusen, das bereits 20 Millionen Euro für Nationalstürmer Kevin Volland ausgab.


    Kein Druck, weil Toprak bleibt


    "Wir sind nicht bereit, jeden Preis zu zahlen", betonte Bayers Kadermanager Jonas Boldt in der vergangenen Woche. Zu dem Zeitpunkt, als Leverkusen in die Verhandlungen eingestiegen sei, habe man noch einem möglichen Abgang von Vizekapitän Ömer Toprak vorbeugen wollen. Doch der bleibt laut Boldt noch mindestens ein Jahr. Erst 2017 kann Toprak für die festgeschriebene Ablösesumme von 12 Millionen Euro gehen.


    Kein Handlungsdruck also für Boldt. Dragovic hatte bereits klargestellt, zu Bayer wechseln zu wollen. Jetzt ist das Verhandlungsgeschick von Boldt gefragt.


    Quelle: http://www.kicker.de

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