Mehmedi will bleiben und sich durchbeißen

  • Wird Boldt bei Preisen für Calhanoglu schwach?


    Die vergangene Rückrunde hat bei Bayer 04 Leverkusen deutliche Spuren hinterlassen. Bis auf den 8. Platz und damit aus den internationalen Plätzen rutschte die Werkself am 25. Spieltag. Erst ein furioser Endspurt katapultierte Leverkusen auf den 3. Platz und in die Champions League.


    Die Verantwortlichen um Manager Jonas Boldt und Trainer Roger Schmidt erkannten danach den dünnen Kader und das teilweise absurde Verletzungspech von Schlüsselspielern wie Kapitän Lars Bender oder den Verteidigern Kyriakos Papadopoulos und Roberto Hilbert als Ursache.


    Einer der wenigen fitten Spieler im Kader war der aus Freiburg geholte Admir Mehmedi. Doch Schmidt schien nicht auf den Schweizer zu bauen. Nach einer passablen Hinrunde entwickelte sich der 25-Jährige zu einem potenziellen Verkaufskandidat und kam nach dem Wendepunkt am 25. Spieltag nur noch auf 45 Minuten Spielzeit in der Bundesliga.


    Mehmedi: Selbstkritik im Gespräch mit Schmidt


    "Klar macht man sich da Gedanken, wie es weitergeht", gab Mehmedi am Montag nach dem Vormittagstraining mit Bayer 04 zu. Zum Ende der Saison habe es ein Gespräch mit Schmidt gegeben. In dem habe der Trainer betont, dass auch er mit der Entwicklung des Ex-Freiburgers "sehr unglücklich" (Mehmedi) gewesen sei. "In der Rückrunde stimmte meine Leistung einfach nicht", sagte der Angreifer selbstkritisch. Dabei habe er in der Hinserie bewiesen, dass er es besser könne.


    Ein Abgang sei nach aktuellem Stand aber keine Option. Ein breiterer Kader dürfe eine der Kernlehren der Verantwortlichen aus der holprigen Rückrunde sein. Mit Julian Baumgartlinger und Kevin Volland holte man immerhin zwei teure und namhafte Neuzugänge - und gab mit Christoph Kramer lediglich einen Stammspieler ab. "Ich denke schon, dass ich bleibe", verkündete Mehmedi dementsprechend optimistisch.


    Vier Verkaufs-Kandidaten - Was läuft mit Calhanoglu?


    Weitgehend dürfte der Bayer-Kader damit stehen. Lediglich Stürmer Robbie Kruse, Verteidiger Malcolm Cacutalua, der Koreaner Seung-Woo Ryu und Rückkehrer Joel Pohjanpalo sind noch Verkaufskandidaten. Für Bewegung könnte lediglich Hakan Calhanoglu sorgen. "Ab einem gewissen Preis macht man sich natürlich Gedanken", sagte Boldt.


    Ansonsten ist lediglich das Interesse an Innenverteidiger Aleksander Dragovic verbrieft. Leverkusen und Dragovics Klub Dynamo Kiew konnten sich bisher aber nicht auf eine Ablösesumme einigen. Anderen Zugängen wie den heiß gehandelten Jesé Rodriguez (Real Madrid) und Mauricio Isla (Juventus Turin) erteilte Boldt eine Absage: "Ich habe mich oft genug dazu geäußert." Es gebe kein Interesse an beiden Spielern.


    Quelle: http://www.kicker.de

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