Der "nur" Düsseldorfer EG Thread

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    • Auf Stippvisite in Nordhessen

      Ex-Husky Daniel Kreutzer über die Zeit in Kassel, eine Rückkehr und sein Abschiedsspiel

      Kassel. Alte Liebe rostet nicht – auch nicht die von Daniel Kreutzer zu Kassel und die der Huskies-Fans zum einstigen Publikumsliebling.
      Der wird am 23. Oktober auch schon 38 – und hatte viel zu erzählen während seiner Stippvisite bei den Huskies. Ein Interview:

      Herr Kreutzer, es ist Freitagabend, ihre Mannschaft der Düsseldorfer EG gastiert zum DEL-Spiel in Wolfsburg. Tut es weh, nicht dabei sein zu können?
      Daniel Kreutzer: Natürlich wäre ich lieber dort auf dem Eis. Aber es geht einfach nicht mehr. Die linke Schulter, die mir schon vor 15, 16 Jahren in Kassel Probleme bereitet hat, lässt Eishockeyspielen nun nicht mehr zu. Ich habe alles versucht, noch einmal fit zu werden. Denn ich hätte gern noch ein, zwei Jahre gespielt. Aber das Gelenk war ausgekugelt, die Manschette ist kaputt und ich kann den Arm nur noch eingeschränkt bewegen.

      Schade. Heute also Kassel statt Wolfsburg. Verfolgen Sie das Geschehen bei den Huskies über die Jahre?
      Kreutzer: Klar. Ich hatte vier tolle Jahre hier, habe bei den Huskies den Durchbruch geschafft bis ins Nationalteam und vielen Menschen hier viel zu verdanken. Außerdem: meine Frau Nadine stammt ja auch aus Kassel.

      2002 sind Sie nach Düsseldorf zurückgekehrt. Stimmt es, dass zwei Jahre später Simon Kimm Sie mit einem hoch dotierten Angebot zurückholen wollte?
      Kreutzer: Axel Kammerer war damals Trainer der Huskies und hat mich angerufen. Aber er kam zu spät: Eine Woche zuvor hatte ich bei der DEG meinen Vertrag verlängert.

      In Düsseldorf sind Sie zuhause, im Eisstadion groß geworden, wo ihre Eltern die Gastronomie betrieben und ihr Spitzname „Schnitzel“ entstand. Haben Sie heute Sorge um die Zukunft der DEG?
      Kreutzer: Nein, auch wenn es derzeit natürlich besser laufen könnte. Aber vor drei, vier Jahren war die wirtschaftliche Situation viel dramatischer, als wir zweimal Tabellenletzter waren. Jetzt gibt es neue, bessere Perspektiven mit mehr und neuen Sponsoren und neuen Leuten, die Verantwortung übernehmen.

      Die DEG spielt längst im ISS-Dome. Und dennoch wird es am 17. Februar an der Brehmstraße ein Revival geben. Was haben Sie vor?
      Kreutzer: Es wird mein Abschiedsspiel geben und sich mein persönlicher Kreis schließen. Daniels DEG All Stars spielen gegen Daniels Freunde – ein Wiedersehen mit vielen alten Gefährten und Gegnern.

      Steht die Planung schon?
      Kreutzer: 3500 Eintrittskarten sind schon weg, das ist unglaublich. Die legendäre KVK-Reihe mit Kreutzer, Tore Vikingstad und Klaus Kathan ist dabei, Uli Hiemer, Trainer Hans Zach, Andi Loth und die Kasseler Boygroup mit Tino Boos, Niki Mondt und Thomas Dolak hat auch schon zugesagt. Es wird um 13 Uhr mit einem bunten Programm losgehen, das Spiel beginnt um 15.30 Uhr und am Abend folgt noch eine Party im Alten Stahlwerk an der Ronsdorfer Straße.

      Und danach, wenn die Karriere endgültig beendet ist, was haben Sie beruflich vor?
      Kreutzer: Es läuft ja schon mein Sportmanagement-Studium in Düsseldorf. Aber es kann gut sein, dass ich auch noch eine Umschulung mache zum Fitnesstrainer. Infos zum Spiel gibt’s u. a. hier: www.eishockey-online-com und bei der organisierenden Düsseldorfer Agentur: Slapshot communications

      Karten können unter der Telefonnummer 0211 - 373070 (Mo-Fr 10:00-17:00 Uhr) erworben werden.
      SSV bei Bayer (Schade, Schmidt, Völler raus)
    • DEG UND MIKE PELLEGRIMS GEHEN AM SAISONENDE GETRENNTE WEGE

      Mike Pellegrims wird in der nächsten Saison nicht mehr Chef-Trainer der Düsseldorfer EG sein. Der bis Ende April 2019 laufende Vertrag mit dem 49-Jährigen beinhaltete eine beidseitige Option, den Kontrakt unter bestimmten Bedingungen bereits zum Ablauf der aktuellen Spielzeit zu beenden. Dieses Szenario kommt auf Wunsch des Coaches nunmehr zum Tragen. Mike Pellegrims wechselt Anfang Mai 2018 zu den finanzstarken Adlern nach Mannheim und wird dort die Position des Co-Trainers übernehmen.


      Stefan Adam, Geschäftsführer DEG Eishockey GmbH: „Von Beginn an war es Teil unserer vertraglichen Vereinbarung mit Mike Pellegrims, dass wir uns bis Ende Januar 2018 zusammensetzen und entscheiden, ob und wie es über das erste Vertragsjahr hinaus weitergeht. Das Ergebnis dieses Gesprächs ist nun, dass der gemeinsame Weg nach dieser Saison endet. Mike Pellegrims hat in Düsseldorf bisher gute Arbeit geleistet. Dafür sind wir ihm dankbar und wir respektieren seine Entscheidung, die DEG in Richtung Mannheim verlassen zu wollen. Wir wünschen ihm bereits vorab für die Zukunft alles Gute. Jetzt gilt es aber natürlich, einhundert Prozent Konzentration und Energie ausschließlich in unseren Endspurt der DEL-Hauptrunde zu investieren.“

      Niki Mondt, Sportlicher Leiter DEG Eishockey GmbH: „Wir sind überzeugt davon, dass Mike Pellegrims bis zum Saisonende weiterhin alles für die DEG geben wird, damit wir unsere Ziele in dieser Spielzeit erreichen. Die Fähigkeit, sich unabhängig von der Zukunftsplanung in der entscheidenden Saisonphase voll fokussieren zu können, hat er schon bei seinen vorherigen Stationen unter Beweis gestellt. Wir sehen keinerlei Anzeichen dafür, dass dies bei der DEG anders sein sollte.“

      Mike Pellegrims: „Die Entscheidung, in der kommenden Saison ein anderes, neues Projekt zu starten, ist mir alles andere als leicht gefallen. Die Aufgabe, mit meinem langjährigen Freund und Weggefährten Pavel Gross in Mannheim ein Team mit sehr großen Ambitionen aufzubauen, war letztendlich allerdings einfach zu reizvoll. Doch das ist alles Zukunftsmusik. Die Entscheidung ist jetzt getroffen und kommuniziert und bis Ende April gibt es weiterhin nur die DEG für mich. Wir wollen diese Saison erfolgreich gestalten und haben dazu noch alles selbst in der Hand. Dafür werde ich wie bisher Tag und Nacht alles mir mögliche geben. Ich möchte mich außerdem für das entgegengebrachte Vertrauen und das Verständnis der DEG-Verantwortlichen ausdrücklich bedanken.“

      Mike Pellegrims stieß vor der aktuellen Saison vom österreichischen Vize-Meister Klagenfurter AC zur DEG. Der gebürtige Belgier war schon als Spieler fünf Jahre für den achtmaligen Deutschen Meister aufgelaufen und kehrte somit an seine alte Wirkungsstätte zurück. In bislang 43 Saisonspielen feierte er mit seinem Team 18 Siege, holte 59 Punkte und belegt neun Partien vor Ende der Hauptrunde Rang 10, der zur Teilnahme an der ersten Playoff-Runde berechtigen würde.

      Quelle: deg-eishockey.de

      Sofort frei stellen!!!
      SSV bei Bayer (Schade, Schmidt, Völler raus)
    • HE-Chef schrieb:

      zu den finanzstarken Adlern nach Mannheim
      Das finde ich schon wieder cool. :D

      Bin aber auch der Meinung, dass man ihn sofort freistellen muss. Erstens kann ich nicht in so einer Phase der Saison sagen "Ach und Freunde nächste Saison bin ich dann mal weg" und zweites ... Ich gehe im übrigen zu einem direkten Konkurrenten um die Playoff Teilnahme diese Saison.

      Dazu sind die Leistungen die er zusammen mit dem Team erbringt ja auch nicht wirklich gut.
      It's about to be legendary