Der offiziele GCZ Thread

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Der offiziele GCZ Thread

      Alles über den GCZ hier rein!

      Mi 16.07.2008 19:45h GC - AC Bellinzona Stadion Letzigrund

      Mi 23.07.2008 19:45h FC Basel - GC St. Jakob Park

      So 03.08.2008 16:00h FC Vaduz - GC Stadion Rheinpark

      Mi 06.08.2008 19:45h GC - FC Sion Stadion Letzigrund

      So 10.08.2008 16:00h GC - FC Zürich Stadion Letzigrund

      Sa 16.08.2008 17:45h Xamax - GC Stade de La Maladière

      Sa 23.08.2008 17:45h GC - FC Luzern Stadion Letzigrund

      So 31.08.2008 16:00h Young Boys - GC State de Suisse

      Sa 13.09.2008 17:45h GC - FC Aarau Stadion Letzigrund

      Fr 26.09.2008 19:45h AC Bellinzona - GC Comunale

      So 05.10.2008 16:00h GC - FC Basel Stadion Letzigrund

      Sa 25.10.2008 17:45h FC Sion - GC Stade Tourbillon

      Sa 01.11.2008 17:45h GC - FC Vaduz Stadion Letzigrund

      So 09.11.2008 16:00h FC Zürich - GC Stadion Letzigrund

      So 16.11.2008 16:00h GC - Xamax Stadion Letzigrund

      Sa 29.11.2008 17:45h FC Luzern - GC Stadion Allmend

      So 07.12.2008 16:00h GC - Young Boys Stadion Letzigrund

      Sa 13.12.2008 17:45h FC Aarau - GC Stadion Brügglifeld
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • GC gewann gegen den albanischen Vertreter - musste aber "aus dem Nichts" einen Gegentreffer hinnehmen, der hoffentlich in der Endabrechnung nicht weh tut. "Unsere Chancen sind aber intakt, uns in Albanien für die dritte UI Cup-Runde zu qualifizieren", stellte GC-Trainer Hanspeter Latour fest und betonte: "Auch wenn wir unser Ziel, mit zwei Toren Vorsprung und keinen Gegentreffer zuzulassen nicht erreicht haben, dürfen und müssen wir uns doch über diesen Sieg freuen über ein Team, das wie erwartet sehr defensiv agiert hat."

      Es war schwer für die Hoppers, ein attraktives Spiel aufzuziehen. Zu massiert traten die Gäste auf, die nach eigenen Angaben sehr überrascht waren, überhaupt in die zweite Runde des UI Cup vorzustossen. Gegen den zypriotischen Vertreter Ethnikos Achnas erreichten sie zu Hause ein 0:0 und glichen in der Schlussphase auf der Insel einen 0:1-Rückstand aus, was ihnen dank des Auswärtstores die Promotion brachte. Im Wohlener schmucken Kleinstadion Niedermatten, in das die Grasshoppers wegen der Rückbauphase des Stadions Letzigrund nach der Euro ausweichen mussten, traten die Albaner betont defensiv und zurückhaltend auf. Sie agierten mit nur einer Spitze, die nur in ganz wenigen Szenen während der ersten Halbzeit versuchen konnte, Gefahr in die GC-Verteidigung zu bringen. In der eigenen Defensive standen sie sich dagegen fast auf den Füssen herum. In der achten Minute konnte sich dennoch Yassin Mikari auf der linken Seite ins Szene setzen, sein Abschlussversuch knallte aber vom Lattenkreuz zurück ins Feld. "In dieser Szene hätte ein Treffer die Grasshopper befreit aufspielen lassen", sinnierte nach der Partie Coach Hanspeter Latour. Ansonsten kreierten die Hoppers wenige Torchancen. Dabei zeigte ihnen Mikaris Szene, wo der Schlüssel zum Erfolg lag - beim Spiel über die Flanken.

      In der Pause hörten die Grasshoppers wohl von ihrem Trainer Hanspeter Latour, dass dieser mehr Druck verlangte. Sie kamen jedenfalls entschlossen aus der Kabine und schnürten die Albaner in deren Verteidigungszone förmlich ein. Vallori hatte nach einer Standartsituation in der 48. Minute eine gute Abschlussmöglichkeit, sein Kopfball wurde aber vom Besa-Torhüter in extremis über die Querlatte gelenkt. Und kurz darauf strich ein Flachschuss von Demba Touré knapp am Besa-Gehäuse vorbei. Auch Salatic hatte bei einem Vorstoss keinen Erfolg. Dann zeichnete sich der Gästehüter aus - sehr reflexschnell parierte er einen Sabanovic-Schuss, der damit eine gute Kombination der Hoppers abschloss (61.). Auch Demba Touré hatte kein Glück - auch er setzte einen Ball an die Querlatte. Dann aber ging ein Aufschrei durch das Stadion: In der 67. Minute erzielte Lulic nach glänzender Einzelleistung aus 20 Metern den Führungstreffer - hoch verdient war er aufgrund der Leistung in der zweiten Hälfte allemal. Aufmunternden Applaus von den Rängen erhielt Pechvogel Demba Touré, nachdem er zum dritten Mal an der Torumrandung gescheitert war - vorausgegangen war ein schöner Doppelpass mit Lulic. Dafür war es in der 79. Minute erneut Lulic, der wieder aus 20 Metern mit seinem platzierten Flachschuss Erfolg hatte. - Und dann fiel aus dem Nichts heraus bei einem der wenigen Konter der Gäste der Anschlusstreffer durch Fortunat und wenige Sekunden später hätten die Albaner bei einem weiteren, dieses Mal schön herausgespielten Angriff noch die Möglichkeit zum Ausgleich.

      In vielen Szenen zogen die Gäste aus Albanien den Unmut der Zuschauer auf sich, als sie bei der drückenden Hitze jegliche Möglichkeit nützten, eine Verletzung vorzutäuschen um wertvolle Zeit zu gewinnen.

      GC - FC Besa Kavaja 2:1 (0:0)

      Stadion Niedermatten Wohlen. - 624 Zuschauer. - SR:Jech (CZE). - Tore: 66. Lulic 1:0, 76. Luliic 2:0, 83. Fortunat 2:1. - Bemerkungen: GC ohne Cabanas, Rinaldo (beide im Aufbautraining), Dos Santos, Gabriel und Sutter (alle rekonvaleszent). 8. Lattenschuss von Mikari. 63./72. Lattenschüsse von Touré. Verwarnungen: 31. Shosha (Foul), 70. Fortunat (Reklamieren), 87. Meto (Unsportlichkeit).



      GC spielte mit: Colomba; Feltscher, Vallori, Smiljanic, Mikari; Salatic, Colina; Zarate (55. Callà), Sabanovic (70. Bobadilla), Touré, Lulic.
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • GC gewinnt auch UI Cup-Rückspiel und qualifiziert sich für 3. Runde
      Datum: 12.07.2008

      Doppeltorschütze Sabanovic wird von Teamkollegen gefeiert. (Bild: Lucas Berbig)
      Die Grasshoppers führten in der zweiten Halbzeit die Wende herbei: Doppeltorschütze Sabanovic leitete den letztlich klaren und verdienten Sieg gegen FC Besa ein und der junge, in der Schlussphase eingewechselte Steven Zuber setzte den Schlusspunkt. Mit etwas mehr Kaltblütigkeit hätten die Grasshoppers das Skore höher gestalten können, haben aber das Ziel, sich für die nächste UI-Cup-Runde zu qualfizieren, klar erreicht.

      Es war heiss in der albanischen Hafenstadt Durres, in der FC Besa Kavaja für dieses Spiel wegen der UEFA-Bestimmungen ausgewichen war. Der Schiedsrichter hatte im Interesse der Gesundheit der Spieler ein Einsehen und unterbrach jeweils zur "Halbzeit" jeder Halbzeit das Spiel, damit die Akteure Flüssigkeit zu sich nehmen konnten. 36 Grad Celsius wurden um 17 Uhr, eine halbe Stunde vor Spielbeginn gemessen, auf dem Spielfeld warens wohl noch ein, zwei Grad Celsius mehr.

      Die Grasshoppers waren in der ersten Hälfte wohl mehr in Ballbesitz, konnten sich aber gegen die in der gleichen defensiven Grundordnung wie im Hinspiel agierenden Albaner wenige Torchancen herausspielen. Nach fünf Minuten hatte Zarate eine Abschlussmöglichkeit nach Zuspiel von Sabanovic, der Kopfball flog aber am Gehäuse der Gastgeber vorbei. Und dann war es Cabanas, der zwei Freistösse aus aussichtsreicher Position treten konnte. Beide Male geriet der Abschlussversuch aber nicht nach Wunsch, beim zweiten konnte auch der Nachschuss blockiert werden. Mehr Gefahr konnte der FC Besa vor das GC-Tor tragen. Ein erster Warnschuss strich in der 11. Minute knapp am von Jakupovic gehüteten Tor vorbei, dann musste in der 37. Jakupovic nach einem aus 20 Metern getretenen Freistoss auf der Hut sein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte dann aber GC nochmals eine Möglichkeit - Valloris Kopfball prallte aber vom linken Torpfosten zurück ins Spielfeld.

      Kalte Tücher waren in der Halbzeitpause gefragt und viel Flüssigkeit. Und dann auch noch eine Ansprache von GC-Cheftrainer Hanspeter Latour, der das Team auf den zweiten Durchgang einstimmte. Er hatte Erfolg. In der 54. Minute entwischte Sabanovic der Besa-Defensive und erzielte den Führungstreffer. Wenige Minuten später hatte er mit einem Lattenknaller Pech. Besa stand, wie schon im Hinspiel in Wohlen das Glück mehrfach zur Seite. In der 67. Minute hatten Lulic und Rinaldo die Entscheidung auf dem Fuss, aber der Besa-Torhüter rettete. Eine Minute später aber hatte er keine Chance, als sich Touré durchsetzte und auf den mitgelaufenden Sabanovic spielte, der nur noch den Fuss hinhalten und einschieben musste. Für die Zuschauer war klar, mit diesem Sabanovic-Doppelschlag war die Entscheidung gefallen - sie verliessen fast fluchtartig das Stadion. Und GC erspielte sich weitere Möglichkeiten, nachdem die Gastgeber ihre defensive Grundordnung aufgegeben hatten. Kurz nach seiner Einwechslung konnte sich Zuber auf der rechten Seite in Szene setzen, spielte schön auf Touré, der Senegalese scheiterte aber am Schlussmann und zwei Minuten später verzog er den Ball. Besser machte es Zuber - er lief allen davon und markierte die endgültige Entscheidung.

      Damit haben sich die Grasshoppers mit zwei Siegen gegen den albanischen Vertreter für die 3. Runde des UI Cup qualifiziert, die bereits mit dem Heimspiel am kommenden Samstag ansteht.

      FC Besa Kavaja - GC 0:3 (0:0)

      Stadion Niko Dovana in Durrës. 1'900 Zuschauer. - SR. Constantin (Vidan, Popa) Rumänien. - Tore: 54. Sabanovic 0:1, Sabanovic 0:2, 85. Zuber 0:3.

      GC: Jakupovic; Voser, Vallori, Smiljanic, Mikari; Salatic, colina; Zarate (46. Touré), Cabanas (62. Rinaldo) Mi, Lulic; Sabanovic (83. Zuber).
    • GC hat sich mit dem klaren 3:0-Hinspiel-Erfolg gegen den bulgarischen PCF Chernomorets Burgas eine gute Ausgangslage für das in einer Woche in Sofia anstehende Rückspiel der 3. Runde des UI Cup geschaffen. Das Latour-Team hat die Chance, in die 2. Qualifikationsrunde für den UEFA Cup zu stossen. Die Tore für den Hinspielsieg erzielten Salatic, Zarate und Sabanovic.

      Die Grasshoppers waren sich im klaren, dass sie erneut auf einen defensiv-orientierten Gegner, ähnlich in der 2. UI Cup-Runde, stossen werden. So war es denn auch - die Bulgaren taten in der ersten Hälfte nicht sehr viel für ihr Offensivspiel. Cheftrainer Hanspeter Latour aber hatte sein Team gut eingestellt und einen raschen Treffer gefordert. Dieser fiel denn auch nach 20 Spielminuten. "Es war wichtig, dass wir den Gegner schon in der ersten Halbzeit skorten", stellt der GC-Trainer nach der Partie fest, "wir konnten damit befreiter aufspielen. Wir mussten aber auch darauf achten, in der Defensive nichts anbrennen zu lassen. Ich bin froh, dass die Mannschaft ein in internationalen Partien wichtiges "zu null" erreicht hat".

      Der Führungstreffer war aus einer unübersichtlichen Situation nach einem GC-Corner gefallen. Vero Salatic fasst sich ein Herz und drosch den Ball aus drei Metern Tor-Entfernung unters Netzdach, nachdem vorher schon einige Kollegen ohne Glück den Abschlussversuch gewagt hatten. Es war ein "mit der Brechstange erzielter Treffer". Dafür war das zweite GC-Tor umso schöner herausgespielt. Raùl Bobadilla setzte Gonzalo Zarate ein, der mit einer glänzenden Einzelleistung dem gegnerischen Hüter keine Abwehrchance liess. Zehn Minuten nach Wiederbeginn hätte Bobilla selbst ein Tor schiessen können, er scheiterte bei seinem Solo aber am Chernomorets-Hüter. Kurz danach zeigten die eingewechselten Rinaldo und Sabanovic eine gelungene Aktion - Sabanovic hatte aber mit seinem Kopfball nach Rinaldo-Vorarbeit kein Glück. Besser klappte es elf Minuten vor dem Schlusspfiff: Rinaldo spielte Sabanovic im Strafraum an und der Stürmer Sabanovic, der letzte Saison noch Topskorer beim allenge League-Klub FC Wil war, erzielte einen sehenswerten Treffer.

      Dass die Warnung von Trainer Hanspeter Latour, dem Gegner keinen Raum zu und ihn nicht in den Abschluss kommen zu lassen, seine Berechtigung hatte, zeigten zwei Situationen, in denen GC-Goalie Eldin Jakupovic sein Können in die Waagschale werfen musste, um einen möglichen Treffer der Bulgaren zu verhindern. Jakupovic hat diese Prüfungen bestens bestanden.

      Der GC-Sieg ging auch in dieser Höhe in Orndung, hatten die erstmals im neuen gelb-schwarzen Ausweichtenü angetretenen Hoppers doch noch einige gute Möglichkeiten, das Resultat noch höher zu schrauben (zum Beispiel nach einem schönen, über Mikari auf Rinaldo vorgetragenen Angriff).

      Am kommenden Samstag tragen die Grasshoppers das Rückspiel in Sofia aus, weil das Stadion von Chernomorets Burgas zur Zeit nicht bespielbar ist - dort wird ein neuer Kunstrasen eingebaut. Zuvor greifen die Hoppers aber noch in die Meisterschaft der Axpo Super League ein - am Mittwoch treffen sie im Basler St.Jakob-Park auf den FC Basel, der die Saisonpremiere gegen die Berner Youngs siegreich gestaltet hat.





      GC - PCF Chernomorets Burgas 3:0 (2:0)

      Stadion Letzigrund. - 1'200 Zuschauer. - SR Ledentu (Fr). - Tore: 21. Salatic 1:0. 41. Zarate 2:0. 79. Sabanovic 3:0.

      GC: Jakupovic; Voser, Vallori, Smiljanic, Mikari; Colina, Salatic; Touré (84. Zuber), Zarate (46. Rinaldo), Lulic; Bobadilla (63. Sabanovic).

      Chernomorets Burgas: Stoyanov; Diankov, Kovachev, Krastev; Traykov, Hyusein (52. Petrov), Karakanov (46. Tsonkov), Trajanov, Dos Santos (79. Lyubenov); Michel, Juvenal.

      Bemerkungen: 86. Pfostenschuss von Smiljanic. Verwarnung: 6. Juvenal (Foul).
    • Die Grasshoppers verloren ihr Saisonstartspiel unglücklich und knapp mit 0:1 gegen den FC Basel.

      "Wir haben gegen einen Mitfavoriten einen knappen Sieg erreicht", bilanzierte FCB-Trainer Christian Gross und zeigte sich über den Saisonstart seines Teams sehr zufrieden: "Zwei Spiele, sechs Punkte, das zeigt, dass wir wieder heiss sind, erfolgreich zu sein." Sein Gegenüber Hanspeter Latour bedauerte, dass sein Team "zu wenig druckvoll aufgetreten ist". Obwohl, in derzweiten Hälfte spielten die Hoppers entschlossener nach vorne, auch als Folge der personellen Umstellungen, nachdem der Trainer mit Touré und Sabanovic offensiv ausgerichtete Spieler eingewechselt hat. Und mit Boris Smiljanic, der ins Mittelfeld vorgerückt ist, haben sich die Grasshoppers in dieser Zone ein Übergewicht geschaffen. Die ganz grossen Möglichkeiten sprangen für die Hoppers aber nicht heraus. So konnte die unglücklich eingehandelte Rückstand nicht wettgemacht werden.


      In Basel feiern sie indessen einen neuen "Freistossgott". Marko Perovic, im Saisonstartspiel gegen die Berner Young Boys schon Kunstschütze, traf auch gegen die Hoppers mit seinem Freistoss aus 18 Metern millimetergenau neben dem aus Goalie-Sicht linken Torpfosten ins Netz. Es war ein "Replay" seines Tores vom vorangegangenen Freitag auf dem Berner Kunstrasen. Besonders ärgerlich für die Grasshoppers war, dass dieser Treffer in der zweiten der einminütigen Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel. Zuvor hatten die Basler aber schon einen Pfostenschuss von Ergic und einen Latten-Ablenker der Grasshoppers beklagt. Ansonsten liess GC den Gastgebern nicht viel Spielraum, kam aber selbst zu wenigen Offensivaktionen. Das Siegestor schossen die Basler dennoch.

      FC Basel - GC 1:0 (1:0)

      St.-Jakob-Park. - 23'915 Zuschauer. - SR Zimmermann. - Tor: 45. Perovic 1:0.

      FC Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Marque, Safari (81. Hodel); Huggel; Frei (71. Rubio), Ergic, Gjasula, Perovic (64. Chipperfield); Derdiyok.

      GC: Jakupovic; Voser, Vallori, Smiljanic, Mikari; Salatic, Colina; Zarate (75. Sabanovic), Rinaldo (58. Touré), Lulic (85. Cabanas); Bobadilla.

      Bemerkungen: Basel ohne Streller, Carlitos, Eduardo (alle verletzt) und Stocker (krank), GC ohne Dos Santos, Gabriel, Sutter, Feltscher (alle verletzt), Callà (rekonvaleszent) und Daprelà (abwesend). 23. Kopfball von Salatic an die Latte des eigenen Tores. 25. Pfostenschuss Ergic. Verwarnungen: 42. Abraham (Foul). 45. Bobadilla (Foul). 56. Zanni (Foul). 74. Salatic (Foul). 91. Gjasula (Unsportlichkeit).
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Die Grasshoppers gewannen auch das Rückspiel der 3. Runde im UI Cup gegen PFC Chernomorets Burgas und erreichten mit dem Gesamtskore von 4:0 (Hinspiel 3:0, Rückspiel 1:0) die 2. Qualifikationsrunde für den UEFA Cup. Den Goldenen Treffer erzielte Raùl Bobadilla, der für die zweite Halbzeit ins Spiel gekommen war.



      Kurz vor Spielbeginn setzte Regen über dem Stadion Gerogi Asparuhov, die Heimstätte des PFC Levski Sofia ein, in dem das UI Cup-Rückspiel des PFC Chernomorets Burgas gegen GC ausgetragen wurde. In Burgas am Schwarzen Meer wird der Rasen erneuert, weshalb in die bulgarische Hauptstadt disloziert wurde. Das hatte natürlich seine Auswirkungen auf den Zuschaueraufmarsch. Rund 30 GC-Fans waren angereist, von den Burgas-Anhängern oder bulgarischen Fussballfreunden waren vielleicht 200 gekommen. Sie verloren sich im weiten Rund des 26'000-er Stadions. sie sahen die erste Möglichkeit des Spiels für die Gastgeber. Eldin Jakupovic konnte aber die Chance zunichte machen, als er einen perfiden Aufsetzer reaktionsschnell parierte. Die grösste Chance in der von beiden Teams vorsichtig angegangenen ersten Hälfte hatten aber die Grasshoppers nach gut einer halben Stunde Spielzeit: Lulic führte einen Einwurf schnell auf Sabanovic aus, dieser lief in Richtung gegnerisches Tor, passte in die Mitte auf den völlig frei stehenden Cabanas, der aber aus 16 Metern am gut reagierenden Torhüter der Bulgaren scheiterte. Diese Chance gab den Hoppers Auftrieb, die Bulgaren wurden im gleichen Mass verunsichert was in der 36. Minute zu einer weiteren GC-Chance führte: Lulic schoss aus aussichtsreicher Position, die Abwehr der Gastgeber war aber zu vielbeinig, so dass der Ball nicht den Weg ins Tor fand.

      Wie schon im Hinspiel erzielten die Grasshoppers "zum richtigen Zeitpunkt" einen Treffer: Fünf Minuten nach Wiederbeginn scheiterte der eingewechselte Bobadilla noch mit einem Schuss an der Querlatte, drei Minuten später aber schloss er einen Konterangriff mit dem Führungstreffer ab. Die Gastgeber zeigten aber grosse Moral und steigerten ihre Angriffsbemühungen, blieben aber meistens mit ihren ungestümen Angriffen in der gut organisierten Defensive der Grasshoppers hängen. Hanspeter Latour gefiel diese Spielphase aber nicht: "Die Mannschaft hat nach dem Führungstreffer und damit der Entscheidung die Zügel etwas zu sehr schleifen lassen..." Die Grasshoppers erhielten durch den Offensivdrang des PFC Burgas aber immer wieder Platz für Konter. Aber sie mussten auch einige heikle Situationen überstehen: Zunächst konnte Vallori Lyubenov nur mit einer Regelwidrigkeit stoppen, dann lenkte Eldin Jakupovic in extremis den Freistoss an die Torumrandung. Diese Aktion zeigt, dass die Gastgeber trotz des klaren Gesamtrückstandes nie aufsteckten und den Erfolg suchten... aber nicht fanden. Zwei Minuten vor Schluss parierte Jakupovic bravurös gegen Bozhinov und eine Minute vor dem Ende setzte Kovachev einen Strafstoss übers Tor. Dass der Penalty nicht berechtigt war (Schwalbe), interessierte aber im Grasshopper-Lager niemanden mehr. Die in Gelb-Schwarz angetretenen Blauweissen bejubelten das Vorstossen in die zweite Qualifikationsrunde des UEFA Cup.

      PFC Chernomorets Burgas - GC 0:1 (0:0)

      Sofia. - 250 Zuschauer. - SR: Skjerven (NOR). - Tor: 53. Bobadilla 0:1

      GC: Jakupovic; Voser, Vallori, Smiljanic, Sbarra; Salatic, Colina; Zuber, Cabanas (65. Romero), Lulic (83. Touré); Sabanovic (46. Bobadilla).
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Was lange währt wird endlich gut?

      Der Umbau des Hardturm-Stadions könnte nach langem Hin und Her im Jahre 2009 beginnen. So haben die Stadt Zürich und die Trägerschaft Credit Suisse ein Baugesuch für eine Unterkellerung des Stadions eingereicht. Dabei soll der Grundwasserspiegel um einen Meter abgesenkt werden.

      Um dieses Vorhaben umzusetzen bedarf es einer kantonalen Baubewilligung, gegen die jedoch die Stadion-Anwohner Rekurs einlegen können. An verschiedenen Rekursen war das Stadionprojekt, das neben einer Fußballarena unter anderem auch ein Einkaufszentrum und ein Hotel vorsieht, bislang gescheitert. Ursprünglich sollte das neue Stadion bereits zur EM 2008 genutzt werden.

      Offensichtlich erwarten die Bauherren in diesem Fall allerdings keine Widerstände, so dass die Arbeiten im Optimalfall schon im kommenden Jahr aufgenommen werden könnten. Bis ins Jahr 2013 soll das 300-Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen sein, dann könnten sowohl Grasshoppers als auch FC Zürich, die momentan beide im neu errichteten Letzigrund-Stadion spielen, ihr neues Heim beziehen. (Stadionwelt, 28.07.08)
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Das war eine kalte Dusche für die Grasshoppers vor 16'500 Zuschauern gegen Lech Poznan: Schon nach vier Minuten musste Eldin Jakupovic das erste Mal hinter sich greifen und dann war die Startviertelstunde noch nicht beendet, als die Gastgeber zum 2:0 einschossen. GC wurde in der Anfangsphase förmlich überrollt, beide Treffer waren durch schnelles, präzises Spiel zwingend herausgearbeitet. Die Gastgeber spielten sehr entschlossen, aggressiv und hebelten die GC-Verteidigung durch konsequentes (Konter-)Spiel über die Flügel mehr aus, als den Grasshoppers lieb sein konnte. Erst nach einer halben Stunde Spielzeit gelang den Hoppers, etwas Ruhe ins Spiel zu bringen und ihrerseits das Offensivspiel etwas anzukurbeln. Lulic hatte dabei die beste Aktion über die linke GC-Angriffsseite, mehr als einen Corner sprang allerdings nicht heraus. Auch zwei anschliessende Eckstösse brachten für die in "der zweiten Etage" gegen die grossgewachsenen Abwehrleute von Lech Poznan mehrheitlich chancenlosen Hoppers nichts ein. In der 39. Minute wurden in einer (Abwehr-)Aktion gleich zwei Hoppers verwarnt - Salatic und Lulic. Immerhin konnten die Gäste in der Schlussphase der ersten Halbzeit das Spiel offen gestalten. Die rund 50 nach Polen gereisten GC-Fans hatten ihre Mühe, sich stimmlich gegen die äusserst sangesfreudigen Gastgeber Gehör zu verschaffen. Die GC-Fans zeigten aber Durchstehvermögen.


      Zum zweiten Durchgang brachte GC-Trainer Hanspeter Latour zwei frische Kräfte - den jungen Steven Zuber (für Callà) und Raùl Bobadilla (für Touré). Die erste gefährliche Aktion nach der Pause kreierten aber wieder die Gastgeber: Eldin Jakupovic zeigte in der 47. Minute aber sein ganzes Können, als er einen harten Flachschuss um den Pfosten lenkte. Die Grasshoppers zeigten jetzt aber mutigere Angriffsaktionen: In der 55. Minute wurde naher der Strafraumgrenze Sabanovic gelegt, der Freistoss von Bobadilla brachte aber nichts ein. Im Gegenzug waren die Gastgeber erfolgreicher - ein Pfostenabpraller wurde zum 3:0 verwertet und zwei Minuten, inzwischen waren 61 Minuten gespielt, hatte Lech die Möglichkeit zum 4:0, Jakupovic konnte aber in extremis mit dem Fuss abwehren. Und auch in den folgenden Minuten musste der GC-Torhüter zweimal retten bevor in der 77. Minute Vallori angeschossen wurde und der Innenverteidiger den Ball zum 0:4 aus GC-Sicht ablenkte. Und die Hoppers mussten auch noch den fünften und sechsten Treffer hinnehmen.

      Hanspeter Latour: "Wir wussten, dass Lech Poznan über viel Potenzial verfügt. Unser Gegner hat uns in beiden Halbzeiten dominiert und auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Unsere junge Mannschaft ist international noch nicht reif." Wir müssen dafür Sorge tragen, dass unser primäres Ziel, in der Meisterschafts-Spitzengruppe zu spielen, nicht aus den Augen verlieren." Latour nochmals zum heutigen Spiel: "Mit dieser jungen Mannschaft können wir im Moment überhaupt keine internationalen Ambitionen hegen. Im Rückspiel wird es für uns nur noch um die Ehre gehen. Das werde ich von meinen Spielern klar verlangen. Das sollte trotz allem möglich sein. Bobadilla habe ich erst in der zweiten Halbzeit gebracht, weil für uns die Meisterschaft Vorrang hat. Wir haben personelle Engpässe und am Sonntag bereits wieder ein sehr schweres Spiel. So musste eine Halbzeit für ihn genügen."



      Lech Poznan - GC 6:0 (2:0)

      Miejski. - 16'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Vejlgaard (Dä). - Tore: 4. Rengifo 1:0. 14. Lewandowski 2:0. 57. Lewandowski 3:0. 76. Vallori (Eigentor) 4:0. 84. Injac 5:0. 88. Peszko 6:0.

      Lech Poznan: Kotorowski; Wojtkowiak, Bosacki, Arboleda, Henriquez; Lewandowski (80. Injac); Stilic (90. Cueto), Peszko, Murwaski, Bandrowski; Rengifo (86. Reiss).

      GC: Jakupovic; Voser, Vallori, Colina, Daprela (85. Mikari); Salatic; Callà (46. Zuber), Cabanas, Lulic; Toure (46. Bobadilla); Sabanovic.

      Bemerkungen: GC ohne Dos Santos, Feltscher, Smiljanic, Sutter und Zarate (alle verletzt). 57. Pfostenschuss Stilic, Lewandowski verwertet den Abpraller zum 3:0. Verwarnungen: 39. Lulic (Foul), 39. Salatic (Foul).
    • GC schlägt den FC Luzern 4:2 (0:1) und hält damit den Anschluss an die vordere Tabellenhälfte.

      GC-Trainer Hanspeter Latour forderte vor dem Spiel von seinen Spielern Entschlossenheit, in der Pause legte er nach: zu brav spielte sein Team die ersten 45 Minuten herunter, waren mehrheitlich in Ballbesitz gegen den FC Luzern, generierten aber wenig echte Torchancen und lagen zu allem Überfluss 0:1 im Rückstand, weil in der Schlussphase des ersten Durchgangs Smiljanic eine Reglwidrigkeit im eigenen Strafraum begangen und Chiumiento den Strafstoss unhaltbar eingeschossen hat. Die GC-Spieler haben den Weckruf des Trainers gehört und dessen Vorgaben zu Beginn der zweiten Hälfte auf dem Feld umgesetzt. Sie erhöhten den Druck auf das Luzerner Tor und in der 61. Minute wars dann soweit: Salatic flankte in die Mitte und Ricci Cabanas traf fast von der Strafraumgrenze aus zum Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Hoppers in Überzahl - Alain Wiss war wegen der zweiten Gelben Karte des Feldes verwiesen worden. Dann aber überstürzten sich die Ereignisse. Die Luzerner kamen zu einem Corner, dessen Flanke Tchouga zur erneuten Luzerner Führung einköpfte. Aber nur vier Minuten später erzielte Raùl Bobadilla den 2:2-Ausgleich. Und weitere drei Minuten danach wars Yassin Mikari, der nach einem Kopfball von Sabanovic an den Pfosten den auf der Linie liegen gebliebenen Ball in die Maschen drosch. Und Mikari hatte kurz danach nochmals eine gute Möglichkeit, als er entschlossen in den Strafraum eingedrungen war mit seinem Schuss aber an einem Verteidigerbein scheiterte. Jetzt spielten die Grasshoppers endlich druckvoll - praktisch alle Akteure hatten einen Gang hochgeschaltet - mussten aber immer wieder bei Kontern der Innerschweizer sehr aufmerksam sein. Diese glaubten trotz Unterzahl immer an ihre Chancen. Auch der junge Zuber, in der Schlussviertelstunde für den in der zweiten Hälfte engagiert spielenden Lulic ins Spiel gekommen, zeigte seine Fähigkeiten, hatte aber in der 80. Minute Pech, als sein Abschlussversuch knapp am Tor vorbeistrich. Auch Davide Callà findet immer besser ins Spiel, hat aber im Abschluss noch nicht das nötige Glück. Die endgültige Siegsicherung war eine Augenweide: Sabanovic spielte mit dem Absatz im Strafraum auf Mikari, der leitete direkt weiter auf Bobadilla der seinen zweiten persönlichen Treffer an diesem Tag erzielte, was ihn vielleicht darüber hinwegtröstet, dass er im nächsten Spiel gegen YB wegen seiner vierten Gelben Karten gesperrt sein wird. Mit etwas mehr Kaltblütigkeit hätten die Hoppers in der Schlussphase noch weitere Möglichkeiten verwerten können.

      Immerhin, die Grasshoppers haben eine schwierige Partie für sich entschieden und viel Moral getankt.

      GC - Luzern 4:2 (0:1)

      Stadion Letzigrund. - 4'700 Zuschauer. - SR Bertolini. - Tore: 45. Chiumiento (Foulpenalty) 0:1. 61. Cabanas 1:1. 62. Tchouga 1:2. 66. Bobadilla 2:2. 70. Mikari 3:2. 84. Bobadilla 4:2.

      GC: Jakupovic; Voser, Vallori, Smiljanic, Mikari; Colina, Salatic (46. Sabanovic); Callà, Cabanas, Lulic (77. Zuber); Bobadilla.

      Luzern: Zibung; Veskovac, Seoane, Diarra (56. Mesbah); Zverotic, Wiss, Gajic (46. Renggli), Schirinzi (79. Ravasi); Chiumiento; Paquito, Tchouga.

      Bemerkungen: GC ohne Colomba, Daprelà, Dos Santos, Gabriel, Sutter, Zarate (alle verletzt) und Feltscher (U21). Luzern ohne Lustenberger (gesperrt), Kukeli, Pacar und Schwegler (alle verletzt). 59. Gelb-Rote Karte Wiss (Foul). -Verwarnungen: 18. Chiumiento (Reklamieren), 27. Bobadilla (Reklamieren, im nächsten Spiel gesperrt), 44. Smiljanic (Foul), 51. Wiss (Foul).
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.