1.FC Köln

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Köln - Als hätten die FC-Fans am Samstag nicht schon genug gelitten. Ümits Karriere-Ende › und die 2:4-Derby-Pleite gegen Gladbach ›

      Jetzt auch noch das! Das altersschwache FC-Maskottchen Hennes VII. ist tot.

      Wie EXPRESS erfuhr, musste der Bock bereits am Freitag (den 13.) im Stall in Widdersdorf eingeschläfert werden. Auch sein Vorgänger Hennes VI. starb am 13. März.

      FC-Geschäftsführer Claus Horstmann war dabei und sagte dem EXPRESS: "Der Zustand von Hennes hat sich in den letzten Jahren rapide verschlechtert. Deshalb haben wir uns in Absprache mit dem Tierarzt dazu entschieden."

      Der Vorgänger von Hennes VIII. litt an Arthrose in den Gelenken und konnte zuletzt kaum noch laufen. Mehr als 12 Jahre war der Geißbock die Galionsfigur der Rheinländer.
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Original von HE-Chef
      Köln - Als hätten die FC-Fans am Samstag nicht schon genug gelitten. Ümits Karriere-Ende › und die 2:4-Derby-Pleite gegen Gladbach ›

      Jetzt auch noch das! Das altersschwache FC-Maskottchen Hennes VII. ist tot.

      Wie EXPRESS erfuhr, musste der Bock bereits am Freitag (den 13.) im Stall in Widdersdorf eingeschläfert werden. Auch sein Vorgänger Hennes VI. starb am 13. März.

      FC-Geschäftsführer Claus Horstmann war dabei und sagte dem EXPRESS: "Der Zustand von Hennes hat sich in den letzten Jahren rapide verschlechtert. Deshalb haben wir uns in Absprache mit dem Tierarzt dazu entschieden."

      Der Vorgänger von Hennes VIII. litt an Arthrose in den Gelenken und konnte zuletzt kaum noch laufen. Mehr als 12 Jahre war der Geißbock die Galionsfigur der Rheinländer.


      Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.
      "Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut.
      Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt.
      Früher waren sie Kinder,
      dann wurden sie Erwachsene,
      aber was sind sie nun?
      Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch."

      Erich Kästner
    • Hamburger Hauptbahnhof
      Polizei: Schlagstock-Einsatz gegen FC-Fans

      Am Hamburger Hauptbahnhof ist es heute Mittag zu einer Auseinandersetzung zwischen Polizei und Kölner Fußballfans gekommen. Etwa 770 Anhänger des 1. FC Köln waren für das Spiel gegen den FC St. Pauli mit dem Zug nach Hamburg angereist.

      Dort angekommen, warfen offenbar etliche Köln-Anhänger Feuerwerkskörper und Nebeltöpfe, so ein Sprecher der Bundespolizei. Daraufhin wurden die Fans von der Bundespolizei nach Pyrotechnik durchsucht. Anschließend sollten sie unter Polizei-Aufsicht zur U-Bahn begleitet werden.

      Quelle: express.de


      Einige Fans wehrten sich jedoch dagegen. Es kam zur Rangelei, Flaschen wurden geworfen. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke gegen die Fans ein. Sieben Anhänger und zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt.
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Wenn ich immer dieses Gesülze von Ultra-Stellungnahmen lese kann ich nur den Kopf schütteln.

      Wir sind beim Fussball und nicht in der Politik !

      :kotz:
      "Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut.
      Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt.
      Früher waren sie Kinder,
      dann wurden sie Erwachsene,
      aber was sind sie nun?
      Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch."

      Erich Kästner
    • Ein interssanter Kommentar von EUROsport!





      Ultras der Kölner Gruppierung "Wilde Horde" haben sich mit einer öffentlichen Stellungnahme zu dem brutalen Angriff auf einen Polizisten geäußert. Doch mit dem Vorfall wurde nun endgültig eine Grenze überschritten.

      Ein Kommentar von Eurosport-Redakteur Michael Wollny

      "Ultrà" gegenüber den zahlreichen Kritikern zu verteidigen wird immer schwieriger, weil Ultras ihren Kritikern die Kritik so leicht machen.

      In einer mehrteiligen Serie über den Wandel innerhalb der Fanszene habe ich vor rund einem Jahr versucht, Vorurteile zu entkräften, mit denen Ultras stets zusammen mit Hooligans in einen Sack gestopft wurden, um dann mit geballtem Unwissen und der Pauschal-Keule medial drauf einzuprügeln. Ganz nach dem Motto: Man trifft schon keinen Falschen.

      Ich habe zurückgeblickt auf die Wurzeln von Ultrà, auf den Ursprung des Tifo innerhalb des italienischen Calcio und habe den Weg über die Alpen nachgezeichnet. Bengalos in der Kurve sind eben keine Randale, Pogo im Block nun mal keine Ausschreitungen. Ultrà ist Leidenschaft, eine Lebenseinstellung. Die Serie sollte dies verdeutlichen, sollte einfordern, die Ideale der Ultras zuerst einmal zu verstehen, bevor man Urteile ungeprüft übernimmt.

      Aber mittlerweile frage ich mich: Verstehe ich Ultrà denn selbst noch? Ist es das, was ich erklären und verteidigen wollte?

      Fortschritt, Stillstand, Rückschritt?

      Im Mutterland der Bewegung wurde beispielsweise durch die neo-faschistischen 'Irriducibili' von Lazio Rom mit ihren mafiotischen Strukturen längst eine kritische Grenze überschritten. Die deutsche Szene, das waren damals meine Schlussgedanken im zweiten Teil der Serie, befände sich an einem Scheideweg. Sie müsse wählen: Bezweckt sie gar nicht die Absurdität des Arguments "Gewalt gehört nun mal zu Ultrà" zu überdenken? Oder erkennt sie die Chance, sich vom starren Diktat der Gewalt zu lösen und den Ultrà-Gedanken weiterzudenken?

      Jetzt, im Februar 2011, wurde endgültig auch in Deutschland eine kritische Grenze überschritten. Die "Wilde Horde" selbst spricht in ihrer Stellungnahme zu der brutalen Attacke auf einen Polizisten von einer Grenzüberschreitung. Die führende Kölner Ultrà-Gruppierung entschuldigt sich und kündigt Konsequenzen an.

      Doch es gibt innerhalb der Szene eben auch viel reflexartigen Beifall für eine "gelungene Aktion" gegen den Feind Nummer 1. Ultrà scheint die Prioritäten längst verlagert zu haben. Weg vom Spiel, raus auf die Straße. Das Wesentliche wird nebensächlich - und anders herum. "Gelungene Aktionen" sind längst nicht mehr nur aufwendige Choreos als Teil eines emotionalen Tifos. "Gelungene Aktionen", sie stehen mittlerweile auch als Synonym für selbstverständliche Gewalt.

      Der Sport im Hintergrund

      Gegnerisches Material zu zocken scheint vielen in der Szene weitaus ruhmreicher zu sein, als den Gegner im Stadion mit Einfallsreichtum und Stimmgewalt zu besiegen. Es ist eine aktuelle Entwicklung, die Ultrà immer mehr ins Abseits drängt und mit der sich die Szene jeder Unterstützung von Außen beraubt. Selbstreflexion, aus der Selbstkritik entspringen könnte, hat Seltenheitswert.

      Ultras scheinen in einer subkulturellen Parallelwelt zu leben, mit einem ganz eigenen Verständnis von Recht, Unrecht und Verhältnismäßigkeit. Am Ende sind sie scheinbar immer ihrer Menschenrechte beraubte Opfer. Frei nach Sartre: "Die Hölle, das sind die Anderen!"

      Im Falle von Einsatzstrategien hochgerüsteter Spezialeinheiten, die ziemlich offensichtlich an Spieltagen Zugriffstechniken an angeblichen "Problemfans" üben und sich dafür Eskalationen herbeiwünschen oder diese sogar gezielt provozieren, mag das durchaus stimmen. Speziell das Münchner USK operiert da nicht selten in einem äußerst fragwürdigen Verhältnis. Aber der Fall in Köln ist anders gelagert.

      ACAB - Es trifft keinen Falschen

      Hier wurde tatsächlich eine neue, erschreckende Dimension erreicht: Polizisten sind nun endgültig Freiwild, wer sie ins Krankenhaus prügelt macht nicht all zu viel falsch. Es hat einen Polizisten erwischt. Endlich!, denken nicht wenige. Eine "gelungene Aktion" eben. Die "Wilde Horde" reagiert, wie Ultras immer reagieren, wenn sie nach krassem Fehlverhalten mit dem Rücken zur Wand stehen und sich einen möglichen guten Ruf selbst gründlichst ruinieren und gemeinsame Ziele wie eine Teilfreigabe von Pyro vollkommen torpedieren.

      Alles was gut ist, verantwortet die Gruppe. Alles was vollkommen daneben ist, verantworten einzelne Schwarze Schafe. Bei der WH 96 heißt das: "In diesem Zusammenhang weisen wir allerdings auch darauf hin, dass die Wilde Horde Köln 1996 positive Ziele im Sinne des Vereins anstrebt und wir daher eine pauschale Verurteilung von uns weisen, wenn einige Wenige in unseren Reihen negativ auffallen."

      All Ultras Are Idiots vs. ACAB?

      Ultras wehren sich also zurecht gegen pauschale Verurteilungen, brüllen aber 'ACAB!' - ALL Cops are Bastards. Ob es sich nun um schwer gepanzerte Testosteron-Einheiten der Staatsmacht handelt, oder um einen Streifen-Beamten ist dabei vollkommen egal. Ein Sack, eine Pauschal-Keule. Welche Ironie!

      Auch aufgrund solch eines kruden Selbstverständnisses wurde am vergangenen Samstag im Kleinkollektiv gegen einen Einzelnen brutal zugeschlagen, anstatt den Sieg über die Bayern zu feiern. Es wurde selbst dann noch weiter auf dem "Bastard" herumgetrampelt und eingetreten, als dieser längst wehrlos am Boden lag.

      Nein, in der Tat, das muss man nicht verstehen, dass kann man nicht verstehen.

      Und Verständnis aufbringen? - Keine Chance.
      Eurosport
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Rieseneklat! Festkomitee will Poldi vom Wagen werfen!

      Köln –

      Strahlender Sonnenschein, Zehntausende jubeln Lukas Podolski zu: Der FC-Star fährt auf dem Wagen der Roten Funken mit.

      Doch dann der Eklat: Das Festkomitee wollte Poldi vom Wagen der Funken entfernen lassen!

      Offenbar war es bei der Anmeldung des FC-Stars zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Mitten im Zug sollten zwei Ordner die Anweisung des FK durchsetzen.

      Einer der Ordner zum EXPRESS: "Die Mitfahrt Poldis verstößt klar gegen die Regeln!"

      Ein Zugordner versuchte daraufhin, auf den Wagen der Roten Funken zu kommen - doch die schmissen ihn direkt wieder runter.

      Mittlerweile haben die Ordner des FK den Kampf um Poldi aufgegeben - die Roten Funken haben den Streit gewonnen.

      Doch ob der Vorfall ein Nachspiel haben wird, bleibt offen.

      Lukas Podolski selbst ließ sich trotz des Wirbels den Spaß nicht verderben, wurde von den Jecken am Zugweg frenetisch gefeiert. Mit auf dem Wagen der Roten Funken war auch FC-Zeugwart-Legende Volker Hartgen. Am Dom hatte er Tränen in den Augen - was für ein Tag.

      Um 15 Uhr war dann die Poldi-Fahrt zu Ende. „Freiwillig“ stieg er vom Wagen und verschwand mit den Funken im Gürzenich.

      Quelle: express.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • 1. FC Köln entzieht der Wilden Horde Privilegien

      Im Vorfeld der kommenden Bundesligasaison 2011/2012 sieht sich der 1. FC Köln gezwungen, der Wilden Horde 1996 die ihr eingeräumten Privilegien bei den FC-Heimspielen im RheinEnergieStadion zu entziehen. Die Maßnahme gilt zunächst für den Zeitraum der Hinrunde.

      Stadionwelt dokumentiert die gesamte Mitteilung des 1. FC Köln:
      Im Vorfeld der kommenden Bundesligasaison 2011|2012 sieht sich der 1. FC Köln gezwungen, dem FanClub „Wilde Horde 1996“ die ihm eingeräumten Privilegien bei den FC-Heimspielen im RheinEnergieStadion zu entziehen. Die Maßnahme gilt zunächst für den Zeitraum der Hinrunde.
      Dieser Schritt ist notwendig geworden, weil Mitglieder der „WH96“ trotz zahlreicher direkter Gespräche verbindliche Absprachen zum friedlichen und gewaltfreien Verhalten in mehreren Fällen gebrochen haben.

      Besonders drastisch wiegt ein Vorfall, bei dem in der zurückliegenden Bundesligasaison im Stadionumfeld zwei Personen mutmaßlich von Mitgliedern der „WH96“ schwer verletzt wurden. Eine zugesagte persönliche Entschuldigung bei den Opfern ist bis heute nicht erfolgt.

      „Unsere Toleranz als Verein muss da aufhören, wo Menschen verletzt oder bedroht und grundlegende Grenzen eines gewaltfreien Miteinanders im Stadion überschritten werden“, so der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Claus Horstmann. FanClubs, die dem zuwider handeln, dürften nach Auffassung des Vereins nicht durch Privilegien wie Arbeitsausweise, Lagermöglichkeiten und das Betreiben von Info-Ständen belohnt werden. Claus Horstmann weiter: „Mit den jetzt ergriffenen Maßnahmen möchten wir verhindern, dass die große Mehrheit unserer friedlichen Fans durch etwaige Sanktionen oder eine Gewaltatmosphäre in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir reagieren damit auch auf sich häufende Bitten von anderen Stadionbesuchern und FanClubs, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen.“

      Die Mitglieder des FanClubs „WH96“ sind aufgefordert worden, sich im Rahmen eines „Fan-Kodex“ auf verbindliche Verhaltensregeln und Richtlinien für die Spiele des 1. FC Köln zu einigen und diese in die Tat umzusetzen. „In diesem Fall hat sich die Führung des 1. FC Köln bereit erklärt, die Sanktionen wieder aufzuheben“, so der Fan-Beauftragte Rainer Mendel. Sollte die „WH96“ dagegen auch weiterhin gegen bestehende Absprachen verstoßen, werden die Privilegien über den Zeitraum der Hinrunde hinaus ausgesetzt.


      Quelle: stadionwelt.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Vor kurzem berichtete Stadionwelt über den Verzicht von Pyrotechnik der Ultras Düsseldorf für die kommenden Wochen. Nun zogen bundesweit noch weitere Gruppen nach. Unter anderem die aktive Fanszene des 1. FC Köln, Ultras Gelsenkirchen und die Chosen Few und Poptown Hamburg.

      Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme der Boyz Köln, Wilde Horde 1996 und Coloniacs:

      Keine Pyrotechnik beim Pokal- und den ersten drei Ligaspielen!

      Nachdem die Fankurven in diesem Land ihre Farben in letzter Zeit erfreulicherweise vermehrt mit dem kontrollierten Einsatz von Pyrotechnik positiv vertreten konnten und sich dagegen die Strafen der Verbände im Vergleich zu den Vorjahren auf ein Minimum komprimierten, ist es jetzt an der Zeit einen Schritt weiter zu gehen.

      Die erwähnte Kursänderung der Verbände und die dementsprechend differenziertere Sichtweise einiger ehemaliger Hardliner haben wir wohl nicht zuletzt der Kampagne „Pyrotechnik legalisieren“ zu verdanken, welche sich neben dem kontrollierten Gebrauch von Pyrotechnik in deutschen Kurven auch für dessen Straffreiheit ausspricht.

      Nach der ganzen Aufklärungsarbeit sind wir hierzulande allerdings noch lange nicht an den Punkt angekommen, an dem man straffrei Pyrotechnik in der Kurve einsetzen kann, auch wenn dies kontrolliert geschieht. Daher muss weiterhin Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit der Einsatz von Pyrotechnik noch differenzierter betrachtet wird als das zurzeit der Fall ist.

      Unseren Beitrag dazu möchten wir schon ab dem kommenden Sonntag beim Pokalspiel in Gütersloh gegen Wiedenbrück leisten, zu dem wir nicht nur die Mitglieder unserer Gruppe, sondern ALLE FC-Fans dazu aufrufen auf den Einsatz von Pyrotechnik zu verzichten. Darüber hinaus bitten wir Euch bei den ersten drei Ligaspielen der Saison 2011/2012 ebenso komplett auf den Einsatz von Pyrotechnik zu verzichten.

      Lasst den Verbänden und Pyrokritikern gemeinsam zeigen, dass wir Fußballfans unsere Kurven selbst regulieren können, zu Kompromissen bereit sind, sofern diese mit unseren Idealen im Einklang stehen und den Einsatz von Pyrotechnik vielleicht nicht komplett steuern, dafür aber kanalisieren zu können, um Pyrotechnik eines Tages legal und kontrolliert in unserer Fankurve einsetzen zu können.


      Wilde Horde Köln 1996
      Boyz Köln
      Coloniacs

      Quelle: stadionwelt.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Wilde Horde reagiert auf Vereinssanktionen

      Wie Stadionwelt kürzlich berichtete hat Bundesligist 1. FC Köln angekündigt, der Ultragruppe Wilde Horde sämtliche Privilegien bei den Heimspielen des FC zu entziehen. Als Begründung wurde die Nichteinhaltung bestimmer Absprachen genannt. Nun hat die Wilde Horde reagiert.

      Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme der Wilden Horde:

      Liebe FC-Fans,

      nachdem Ihr den Namen unserer Gruppe in der letzten Woche unter anderem in einer Pressemitteilung auf der FC-Homepage lesen konntet, möchten wir uns an dieser Stelle kurz zu der Thematik äußern - auch in der Hoffnung, die meisten Eurer Fragen, die uns bislang sowohl persönlich als auch per Mail erreicht haben, beantworten zu können:

      Zunächst sei an dieser Stelle erwähnt, dass wir die von der Geschäftsführung der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA am 19.07.2011 publizierte Pressemitteilung zur Kenntnis genommen haben. Dass wir die darin angekündigten Maßnahmen nicht gut heißen können, liegt natürlich auf der Hand.

      Infolgedessen sehen wir uns leider derzeit nicht in der Lage, die von unserer Gruppe bekannten Aktionen auf der Süd durchzuführen, da wir dafür zum Teil auf die gestrichenen "Privilegien" angewiesen sind. Für die Wirkungsdauer der Sanktionen wird man von unserer Gruppe also keine Fahnen (mit Ausnahme unserer Zaunfahnen), Doppelhalter oder Choreographien bei Heimspielen ausmachen können. Auswärts wird hingegen alles so bleiben wie gehabt.

      Wir haben folglich aber nicht vor, für die vor uns liegende Saison 2011/12 in einen vollständigen Boykott zu treten. Wir sehen uns gerade jetzt in der Position die Mannschaft mit unseren Stimmen nach vorne zu treiben, denn auch wir sind nicht an einer Fortführung der sportlichen Misere des 1. FC Köln interessiert. Über die genaue Konstellation der akustischen Unterstützung bei Heimspielen werden wir Euch noch eingehend bis zum ersten Heimspiel gegen Wolfsburg informieren.

      Wir hoffen damit die gröbsten Fragen geklärt zu haben. In den nächsten Tagen werden wir einen etwas ausführlicheren chronologischen Bericht folgen lassen, der die Vorgehensweise der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA aus unserer Sicht der Dinge nochmals eingehender behandeln wird. Alle interessierten FC-Fans, die weitere Fragen haben, bitten wir daher noch um etwas Geduld.

      Eine Sache möchten wir aber jetzt schon klar stellen: Wir sind weiterhin nicht daran interessiert in einen Dialog mit der Polizei zu treten - erst Recht nicht, wenn man uns durch angedrohte Stadionverbote, Sanktionen oder durch sonstige Druckmittel versucht dazu zu zwingen.

      Wilde Horde Köln 1996 im Juli 2011

      Quelle: stadionwelt.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Umzug der Ultras

      Einigen Stadionbesuchern des 1. FC Köln wird es bereits beim ersten Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg aufgefallen sein, dass die Ultragruppierung Coloniacs einen neuen Standort bezogen haben. Im Block S4 möchte die Gruppe nun „Teil einer neu erstarkten Südkurve Köln“ werden.

      Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme der Coloniacs Köln:

      Ab dem ersten Saisonspiel am Samstag gegen Wolfsburg werden wir unseren alten Platz im Block S3 der Südkurve verlassen und unseren neuen Platz im Block S4 beziehen – genauer gesagt in den vorderen Reihen im zu S5 angrenzenden Bereich. Gemeinsam mit den beiden Gruppen Rote Elite Domstadt und Veedels Radau , die schon länger in S4 stehen, und den restlichen S4lern wollen wir neuen Schwung in den zweiten zentralen Block der Südkurve des Müngersdorfer Stadions bringen.

      Am Samstag wollen wir im Block S4 an unsere neuen Nachbarn einen Flyer verteilen, auf dem wir uns kurz vorstellen und die Hintergründe zum Umzug erläutern werden. Den Fans, die schon etwas länger in S4 stehen und die Ultrà-Bewegung gegebenenfalls etwas kritischer sehen, sei gesagt: Wenn Euch etwas an uns nicht passt, Euch stört oder Euch gefällt, zögert nicht, uns vor oder nach dem Spiel oder in der Halbzeitpause anzusprechen. Wir wollen für Euch ein offenes Ohr haben, und Eure Anliegen ernst nehmen. Wir freuen uns auf die neue Saison im neuen Block und einen interessanten Austausch und sind gespannt, Euch besser kennen zu lernen.

      Lasst uns gemeinsam ein Teil einer neu erstarkten Südkurve Köln sein! Auf einen bunten und lauten Block S4!

      Quelle: stadionwelt.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Wilde Horde Capo erhält Stadionverbot nach Fäkalattacke

      Die Wilde Horde, Ultras des 1.FC Köln, kritisiert das Stadionverbot, das der FC Schalke 04 gegen den Kölner Vorsänger verhängt hat und beteuert dessen Unschuld. Beim Kölner Gastspiel auf Schalke erhielten drei Kölner Fans Stadionverbot, nachdem mit Fäkalien gefüllte Becher aus dem Gästeblock flogen. Der Capo wird durch einen einzigen Zeugen belastet.

      Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme der Wilden Horde aus deren Kurvenflyer:

      Ungerechtfertigte Stadionverbote – 1. Akt, 3. Szene, 12. Bild

      Nach unserer Auswärtsbegegnung in Schalke war der mediale Aufschrei aufgrund der schon von uns an anderer Stelle angesprochenen unnötigen Situationen bekanntlich mal wieder so hoch, dass man schon gespannt sein durfte, in welcher Form die „herrschenden Fußballobrigkeiten“ handeln würden. Würde man erst mal abwarten, bis die Strafverfahren abgeschlossen, die Videoaufnahmen von Polizei und Ordnungsdienst ausgewertet und die Zeugenaussagen überprüft worden sind oder verfährt man weiter nach altem und uns leider bekannten Muster? Auch wenn wir die Antwort auf diese Frage eigentlich schon wussten, besteht immer noch ein wenig die Hoffnung auf eine gerechtfertigte und verhältnismäßige Handlungsweise bei der Erteilung von Stadionverboten.

      Wir möchten in diesem Zusammenhang auch nicht groß rumheulen, wissen wir doch, was sich im Gelsenkirchener Gästebereich zugetragen hat und dass wir die Geschichte zu spät verhindert haben. Alleine aus diesem Grund fiel der Szene-, aber auch gruppeninterne Aufschrei nach Unverhältnismäßigkeit aus.

      Darauf hinweisen, dass jemand zu Unrecht ein Stadionverbot erhalten hat, möchten wir aber dennoch und wir stellen uns daher die Frage, ob man in Deutschland immer noch als unschuldig gilt, wenn die Schuld noch nicht bewiesen worden ist? Zumindest in den Fußballarenen dieses Landes ist diese Frage wohl leider zum größten Teil immer noch zu verneinen!

      So wurden im Nachgang des Spiels insgesamt drei FC-Fans mit Stadionverboten vom FC Schalke 04 belegt. Bei zwei Fällen können wir nicht ausschließen, inwiefern etwas passiert ist. Hierfür fehlen uns zum Einen die Namen, da diese nicht zu unseren Mitgliedern gehören, zum Anderen aber auch die Daten und Fakten zu den Fällen. Außerdem möchten wir, ohne mit diesen Personen Rücksprache gehalten zu haben, nicht auf aktuell laufende Strafverfahren eingehen.

      Beim dritten erteilten Stadionverbot sieht das zweifelsfrei etwas anders aus und darauf möchten wir an dieser Stelle kurz eingehen: So können wir zu 100 % davon ausgehen, dass dieser beschuldigte FC-Fan nicht mit Bechern geschmissen hat. Die Wilde Horde Köln 1996 ist sich als Gruppe deswegen so sicher, weil dieser FC-Fan, bekannt als Nassauer, nicht nur seit etlichen Jahren ein Mitglied unserer Gruppe, sondern neben dem Schell seit einigen Jahren Capo dieser Südkurve ist.

      „Da muss doch dann auch was passiert sein“, denkt sich der noch an Gerechtigkeit glaubende Normalbürger, wenn er solche Zeilen lesen muss und er sich überhaupt noch für das vermeintliche „Repressionsjammern der Ultras“ interessieren sollte. Und wir können aus einem solchen Standpunkt heraus auch bis zu einem gewissen Maß nachvollziehen, dass es schwer zu glauben ist, wenn jemand ein bundesweites Stadionverbot für drei Jahre erhält, obwohl er nichts gemacht hat.

      Diese These erfüllt sich dieses Mal allerdings nicht und leider tragen sich derartige Fälle Woche für Woche in den verschiedensten Stadien dieser Republik zu. Mehr noch kann man eigentlich davon ausgehen, dass diese Vorgehensweise ein Stadionverbot zu erteilen, bevor die Schuld gerichtlich bewiesen wurde, scheinbar die Regel bei den Vereinen hierzulande darstellt. Und auch, wenn man hier auf das oftmals so betitelte „Hausrecht“ pocht, ist es hinsichtlich des Jedem frei zugänglichen Volkssport Fußball ein Unding derartige Geschichten über das Hausrecht zu regeln; frei nach dem Motto: „Wer mir nicht gefällt, wird nicht rein gelassen.“ Immerhin befinden wir uns, wenn wir von Fankultur sprechen, noch in einem Stadion und nicht in einem geschlossenen Skatverein, bei dem man die Spreu von Weizen trennen kann. Fußball muss zugänglich für alle sein, auch für diejenigen, die scheinbar nicht ins „Konzept“ passen.

      Wie dem auch sei: Unser Vorsänger ist derzeit mit einem bundesweiten Stadionverbot belegt und dies, obwohl er die ihm vorgeworfene Tat nicht begangen hat. Der Verein, FC Schalke 04, beruft sich, wohl neben dem Anraten der Polizei, auf eine bei der Polizei abgegebene Zeugenaussage, die für die Erteilung des Stadionverbotes scheinbar schon ausgereicht hat. Schade, dass hier die Aussage eines Einzelnen reicht um ein Stadionverbot zu erteilen. Die Aussortierung von Fans, die von Vereinsführungen nicht gewünscht sind, müsste dementsprechend ja ein Leichtes sein. Wir werden natürlich alles dafür tun, dass unser Vorsänger wieder ins Stadion darf und haben, neben dem Rechtsweg, auch schon zusammen mit der Fanabteilung des 1. FC Köln Lösungsvorschläge in der Hoffnung erarbeitet, dass man das Stadionverbot in Gelsenkirchen so schnell es nur irgendwie möglich erscheint aufheben wird. In diesem Zusammenhang müssen wir uns für die positive Mitarbeit der FC-Fanabteilung bedanken, aber auch gleichzeitig darauf hoffen, dass derartige Vorgehensweisen in unserer Stadt nicht auf der Tagesordnung stehen. Während unser Vorsänger nun auch den Leidensweg eines Stadionverbotlers zu gehen hat, wird Schell zunächst alleine auf dem Podest weiter machen – natürlich in der Hoffnung, dass man bald wieder zu zweit die Kurve anheizen kann.

      Allen Vereinsfunktionären sei zum Abschluss gesagt, dass sie nicht alleine über Recht und Unrecht in einem eigentlichen Rechtsstaat verfügen und dementsprechend Fans den Zutritt in das Stadion ohne Verurteilung verwehren sollten. Nicht, dass die Erteilung eines Stadionverbotes, insbesondere im Ernstfall, ohnehin schon zu kritisieren ist. Die Erteilung eines Stadionverbotes, bei dem die Schuld noch nicht nachgewiesen wurde bzw. es sich im Nachhinein als ungerechtfertigt erteilt heraus stellt, ist für uns schlichtweg untragbar!

      Wilde Horde Köln 1996 gegen Stadionverbote
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Ultras diskutieren über Homophobie im Fußball

      Die Kölner Ultragruppe Coloniacs organisiert am kommenden Samstag eine Diskussion zum Thema Homophobie im Fußball und in der Fanszene. Auf der unter dem Namen Kallendresser live beworbenen Veranstaltung reden unter anderem Alex Feuerherdt und Hilko Paulsen.

      Stadionwelt dokumentiert die Einladung der Coloniacs:

      Kallendresser LIVE! – »Homophobie im Fußball«

      Für den kommenden Samstag, den 8. Oktober 2011, laden wir Euch um 16 Uhr in die Räumlichkeiten des Kölner Fanprojekts (Gereonswall 112) ein. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Kallendresser LIVE! referieren der Journalist Alex Feuerherdt und der Bezirksligaschiedsrichter Hilko Paulsen über

      Die letzte Bastion der Heteros. Schwulenhass im Fußball

      Der (Männer-)Fußball ist eines der letzten heterosexuellen Milieus. Während sich nicht nur Politiker, sondern auch Moderatorinnen, Schauspieler oder Modeschöpfer in den letzten Jahren zu ihrer Homosexualität bekannt haben, ist der Profifußball in dieser Beziehung ganz offensichtlich kein Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung, sondern »viel archaischer«, wie Philipp Lahm einmal in einem Interview mit dem schwulen Lifestyle-Magazin Front befand.

      Immer noch gilt es – nicht nur hierzulande – als nahezu undenkbar, dass ein Fußballprofi offen schwul lebt. Er muss befürchten, durch die Presse gezogen, von den Mannschaftskollegen ausgegrenzt und von den Fans – den eigenen wie den gegnerischen – beschimpft, verhöhnt und ausgelacht zu werden. »Die eigentliche Sexualität wird deshalb« – so fand die (inzwischen eingestellte) Fußballzeitschrift RUND heraus, »anonym in der Schwulenszene ausgelebt«; ansonsten werden, »um der Norm und dem Idealbild des heterosexuellen Sportlers zu genügen, von Spitzensportlern und deren Clans mühsam und aufwändig konstruierte Doppelidentitäten mit Frauen und Kindern geschaffen«.

      Zwar werden die – möglichen und tatsächlichen – Folgen eines öffentlichen Coming-Outs bezahlter Fußballer mittlerweile auch in auflagenstarken Medien erörtert. Die meisten machen jedoch um die Frage, warum sich die Homophobie gerade im Fußball weiterhin nahezu ungehemmt austoben kann, zumeist einen großen Bogen. Genau diese Frage soll deshalb im Mittelpunkt des Vortrags von Alex Feuerherdt stehen. Hilko Paulsen wiederum wird einen Blick auf den Amateurfußball werfen und prüfen, wie dort mit dem Thema Homosexualität umgegangen wird. Hilko Paulsen ist einer der wenigen Aktiven im Fußball, die offen schwul leben.

      Wann und Wo:
      Samstag, 8. Oktober 2011 – 16 Uhr – Kölner Fanprojekt (Gereonswall 112). Der Eintritt ist frei.

      Unterstützt werden wir bei dieser Veranstaltung, wie so oft, vom Kölner Fanprojekt der JugZ. Danke dafür!

      Quelle:stadionwelt.de


      War ja klar das das von denen kommt!
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • öln: Pyrotechnik in Leverkusen
      5000 Euro: FC muss erneut Strafe zahlen

      Der 1. FC Köln ist zum wiederholten Mal in dieser Saison für ein Fehlverhalten einiger Anhänger mit einer Geldstrafe belegt worden. Diesmal ahndete der DFB das Abbrennen von Pyrotechnik und das Zünden von Rauchbomben im FC-Block beim Derby in Leverkusen (4:1). 5000 Euro müssen die "Geißböcke" berappen. Gleichzeitig richtete der Verein einen Appell an seine Fans.

      "Wer Pyrotechnik im Stadion verwendet oder sich generell nicht an die Stadionordnung sowohl bei Heim- als auch bei Auswärtsspielen hält", schreiben die Kölner auf ihrer Website, "schadet dem Klub finanziell, aber auch seinem Ansehen."

      Das litt bereits beim Gastspiel auf Schalke, als einige Unverbesserliche aus dem FC-Anhang für Kopfschütteln sorgten, indem sie mit Urin und Fäkalien gefüllte Becher in andere Fanblöcke warfen. Köln griff mit Stadionverboten durch, musste aber auch selbst 10.000 Euro Strafe zahlen.

      "Wir haben bereits unmittelbar nach den Vorfällen in Gelsenkirchen sehr deutlich gemacht, dass wir solches Verhalten nicht tolerieren können und scharf verurteilen", sagte nun der FC-Fanbeauftragte Rainer Mendel. "Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen, bei der Ermittlung von Tätern neben der Verhängung von bundesweiten Stadionverboten auch umgehend zivilrechtliche Schritte gegen die Verursacher einleiten. Diese dienen dem Ziel, die vom DFB ausgesprochene Strafe an die Täter weiterzuleiten."

      Der FC bat seine Anhänger gleichzeitig, "derartiges Fehlverhalten nicht zu tolerieren und bei der Aufklärung dieser Delikte mitzuhelfen". Denn die nächste Strafe droht bereits: Auch beim 0:5 in Dortmund am vergangenen Samstag sorgten einige Zuschauer im Kölner Block mit Pyrotechnik-Einsatz für eine Spielverzögerung.

      Quelle: kicker.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Bekanntgabe auf der Mitgliederversammlung

      Overath tritt zurück - FC "gut aufgestellt"

      Beim 1. FC Köln endete die heutige Mitgliederversammlung mit dem Rücktritt von Präsident Wolfgang Overath.

      Das erklärte der Weltmeister von 1974 während der Mitgliederversammlung des Vereins am Sonntag. Auch seine Stellvertreter Friedrich Neukirch und Jürgen Glowacz legen ihre Ämter nieder. Sie waren bis 2013 gewählt.

      Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, erklärte der 68 Jahre alte Overath, der seit 2004 an der Spitze des Vereins stand. "Die Belastung in den letzten Monaten war für uns alle, die wir beruflich noch stark engagiert sind, sehr hoch", hieß es in einer Presseerklärung des Klubs.

      Der 1. FC Köln sei für die Zukunft gut aufgestellt. "Die von uns verpflichtete sportliche Leitung mit Sportdirektor Volker Finke und Trainer Stale Solbakken macht einen tollen Job. Die Mannschaft hat genügend Potenzial", hieß es weiter.

      Obwohl seine Amtsperiode noch bis 2013 dauert, beendete er seine Amtszeit am Sonntagnachmittag. Er werde immer mit dem Herzen am FC hängen, sagte Overath. Noch im Verlauf dieser Woche hatte er erklärt, er werde erst 2013 nicht wieder kandidieren.

      Über Nachfolger für Overath und seine Vizepräsidenten war zunächst noch nichts bekannt. Die Mitglieder dankten dem Führungsgremium mit starkem Applaus für seine Verdienste um den FC. Zuvor hatte Overath von "Verunglimpfung" durch eine "kleine Gruppe" im Verein gesprochen.

      Quelle: kicker.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Wilde Horde äußert sich zu Vorstandsrücktritt

      Am Sonntag ist der Vorstand des 1. FC Köln überraschend zurückgetreten. Begründet wurde der Rücktritt mit ungerechtfertigter Kritik seitens der Fans. Die Wilde Horde erklärt nun, dass ihre Kritik am Vorstands stets konstruktiv war und kritisiert weiterhin, dass der Antrag zur Verankerung der 50+1 Regel abgelehnt wurde.

      Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme der Wilden Horde:

      Blick nach vorne
      Als eine der Fangruppen, die sich für die erneute Nicht-Entlastung des Vorstandes ausgesprochen hat, möchten wir Stellung zur Mitgliederversammlung beziehen.

      Jedes Mitglied wurde am Sonntag vom Rücktritt des Vorstandes überrascht. Die Begründung für diesen Schritt basierte in erster Linie auf angeblich beleidigender und destruktiver Kritik. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir den Vorstand in keiner Phase beleidigt und sowohl in Publikationen als auch auf Spruchbändern nie destruktiv argumentiert haben. Vielmehr haben wir sowohl in persönlichen Gesprächen als auch in Publikationen konstruktiv unsere Kritikpunkte dargestellt. Wir fühlen uns daher nicht von der Rücktrittsbegründung des Vorstandes angesprochen.

      Nach dem Rücktritt bleibt allen FC-Mitgliedern und den verantwortlichen Gremien des Vereins der Blick nach vorne. Die Mitgliederversammlung hat erneut in teils inakzeptabler Form gezeigt, dass es große Meinungsverschiedenheit bezüglich der Arbeit des alten Vorstandes sowie der Einstellung zu den Personen gab. Mit dem Rücktritt sollten sich alle Fans und Mitglieder umgehend auf einen respektvolleren Umgang miteinander besinnen!

      Ziel der nahen Zukunft muss es in erster Linie für den Verwaltungsrat sein, geeignete Kandidaten für das Präsidium zu finden, die von einer äußerst breiten Mitgliedschaft akzeptiert werden. Dass die Boulevard-Medien in den nächsten Wochen jeden noch so entfernt realistischen Kandidaten durch die Druckpressen ziehen, ist leider vorhersehbar. Wichtig ist jedoch, dass weder die Gremien noch die Fans jetzt in Panik verfallen und sich von der Presse mögliche Kandidaten aufzwingen lassen, die vielleicht gute Stories mit sich bringen, jedoch dem Ziel einer positiven FC-Zukunft nicht unbedingt helfen!

      Leider wurde Franz-Josef Wernze in den Verwaltungsrat gewählt. Unsere Kritik ist inzwischen offensichtlich geworden, wir werden in naher Zukunft jedoch noch einmal detailliert beschreiben, warum wir gegen Franz-Josef Wernze als Vertreter im Verwaltungsrat gestimmt haben.

      Der Antrag zur 50+1-Problematik wurde nach vehementem Protest Claus Horstmanns, Oliver Lekis und Volker Finkes auf der Mitgliederversammlung abgelehnt. Grund war der Teil des Antrags, der auf eine klare Meinung des FC innerhalb der DFL-Versammlung gepocht hatte. Wir bedauern die Ablehnung des Antrags ausdrücklich, werden aber in sehr naher Zukunft dafür eintreten, dass sich der FC klar und schriftlich zur 50+1-Regel äußern und bekennen muss. Übrigens sollte es auch kurzfristiges Ziel sein, sich klar zu anderen Investitionsmodellen zu äußern. Wie Oliver Leki bereits auf der Mitgliederversammlung vorgeschlagen hat, könnte das über eine Kommission geschehen, die ins Leben gerufen werden müsste. Unserer Meinung nach sollten dieser Kommission auch Mitgliedervertreter angehören.

      Nachdem am Sonntag nicht über die Satzung abgestimmt wurde, sollte es jetzt auch Ziel sein, die 50+1-Regel in die Satzung zu schreiben, bevor sie (womöglich) auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung erneut als Tagesordnungspunkt aufgeführt wird.
      Auch haben jetzt Gremien und Fans erneut die Chance, eine Verbesserung des gesamten Satzungsänderungsvorschlags herbeizuführen. Der alte Satzungsänderungsvorschlag ist wegen des Vorstandswechsels hinfällig geworden.

      Die Mitgliederversammlung ist noch längst nicht in allen Köpfen verarbeitet, aber wir rufen alle Beteiligten dazu auf, die Zukunft im Blick zu halten. In den nächsten Monaten und mit einem neuen Vorstand sollte eine neue Kultur in den Verein kommen, die sich nur jeder, dem der FC am Herzen liegt, wünschen kann.

      Quelle: stadionwelt.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Rheinisches Derby verlief relativ ruhig

      Beim brisanten Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach kam es nur zu wenigen Zwischenfällen. Auf den Vorwiesen und bei der Ankunft der Straßenbahnen kam es zu kleineren Auseinandersetzungen. Im Gästeblock wurden Bengalos, Rauchpulver und Böller gezündet. Insgesamt schrieb die Kölner Polizei 20 Anzeigen.

      Stadionwelt dokumentiert die Mitteilung der Kölner Polizei zum Derbyeinsatz:

      Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei Köln und der Bundespolizei

      Polizeiliches Einsatzkonzept beim Rheinischen Derby aufgegangen

      Das Einsatzkonzept der Polizei Köln und Bundespolizei beim Fußballspiel 1.FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (25. November) ist aufgegangen. 50.000 Fans erlebten im RheinEnergieStadion ein weitgehend friedliches Derby.

      Mehrere Hundert ab 17.40 Uhr am Ehrenfelder Bahnhof ankommende Problemfans aus Mönchengladbach wurden bereits dort von Polizeikräften in Empfang genommen. Die An- und Abreise von etwa 1300 Gastfans sowie der 1800 Heimfans mit Zügen der Deutschen Bahn AG zu dieser Begegnung verlief ohne größere Vorkommnisse. Durch die Betätigung der Notbremse in einem Zug verzögerte sich die Anreise der Gästefans allerdings um etwa 45 Minuten.
      Die Fans stiegen am Bahnhof Ehrenfeld in Sonderbahnen der Kölner Verkehrsbetriebe um.

      Im Verlauf der Aachener Straße wurden die eingesetzten Beamten noch vor Eintreffen der Straßenbahnen von Kölner Fans mit Glasflaschen und Plastikbechern beworfen. Nahe dem Militärring wurden während der Durchfahrt der Gästefans mehrere Böller und Bengalos gezündet. Auf den Vorwiesen wurden mit Bussen eintreffende Mönchengladbacher Fans von Kölnern attackiert. Hier mussten eingesetzte Polizeikräfte kurzfristig Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen. Die rivalisierenden Gruppen wurden von Polizeireitern schnell voneinander getrennt.

      Kurz vor dem Erreichen des Stadions traten Borussen von innen eine Fensterscheibe einer KVB-Bahn heraus.
      Als Folge von Sachbeschädigungen in den Entlastungszügen der Deutsche Bahn bereits auf dem Weg in die Domstadt konnte ein Wagen für die Rückfahrt nicht mehr von den Gastfans genutzt werden.

      Auch nach dem Spielende gelang es den eingesetzten Kräften weitgehend die Fangruppen von vorneherein zu trennen. Die zurückreisenden Mönchengladbacher Problemfans wurden wiederum durch Polizeikräfte nach Ehrenfeld zurückbegleitet.

      Insgesamt wurden im Verlauf des Einsatzes 15 Personen in Gewahrsam genommen. Gegen 20 Fans mussten die Beamten Strafanzeigen vorlegen, unter anderem wegen Sachbeschädigung und Körperverletzungsdelikten. Ein Problemfan ließ es sich nicht nehmen, im Stadion einen Böller zu zünden. Ihm droht nun ein mehrjähriges Stadionverbot.

      Aus Sicht der Polizei Köln verlief der Einsatz in Köln – auch gemessen an früheren gleichgelagerten Begegnungen – positiv, wozu auch die gute Zusammenarbeit mit Bundespolizei, dem 1. FC Köln und der KVB beigetragen hat.

      Gegen 1 Uhr erfolgte das Einsatzende.

      Quelle: stadionwelt.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.