Dynamo Dresden

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dynamo Dresden

      Relegationsteilnehmer auf Hilfe der Stadt angewiesen
      Dynamos Lizenz in Gefahr

      Ausgerechnet kurz vor den Relegationsspielen gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück und damit vor einer eminent wichtigen Phase der sportlichen Weichenstellung muss Dynamo Dresden um die Lizenzerteilung für die kommende Saison bangen.

      Wie Geschäftsführer Volker Oppitz am Mittwoch mitteilte, müssen die Sachsen für die 3. Liga Bürgschaften in Höhe von 2,045 Millionen Euro beim DFB belegen, für die 2. Liga wären dies aufgrund der zu erwartenden Fernsehgelder lediglich 830.000 Euro, die bei der Deutschen Fußball-Liga jeweils bis zum 1. Juni nachzuweisen sind.

      Noch laufen aussichtsreiche Gespräche mit Sponsoren und Partnern, doch ohne Hilfe der Stadt droht dem Verein der Lizenzentzug. "Das wird eine Herkulesaufgabe und wenn wir keine Unterstützung von der Stadt oder den städtischen Unternehmen erhalten, dann ist die Situation aussichtslos", betonte Oppitz.

      Dynamo hofft auf einen Finanzanschub in Höhe von einer Million Euro von der Landeshauptstadt und darauf, die Bürgschaftssumme weiter drücken zu können. Oppitz' Ziel: 1,5 bis 1,7 Millionen Euro für die Drittklassigkeit.


      Bislang mündlich zugesichert sind dem Traditionsklub um die 600.000 Euro durch Geldgeber, auf einem Treuhandkonto liegen 57.000 Euro durch die Aktion "Fan-Bürgschaft". Die finanzielle Schieflage erklärte Oppitz mit dem verschärften Lizenzierungsverfahren und mit Altlasten: "In den vergangenen vier Jahren hat der Verein ein Minus von 3,2 Millionen Euro eingefahren."

      Dynamo plant für die kommende Saison in der 3. Liga mit einem Etat von rund 10 Millionen Euro, in der 2. Liga wären es 14 Millionen Euro.

      Am Freitag (20.30 Uhr) in Dresden und am kommenden Dienstag (20.30 Uhr) beim VfL Osnabrück spielt die Mannschaft von Trainer Ralf Loose um den Aufstieg in die 2. Liga.

      Dörner: "Wenn das Stadion gefüllt ist, bekommt hier jeder Gegner Angst"

      Dresdens Fußball-Ikone Hans-Jürgen "Dixie" Dörner ist rein sportlich gesehen guter Dinge. "Hier herrscht derzeit eine riesige Fußballstimmung. Dresden hat es verdient, wieder zweitklassig zu sein. Wenn das Stadion gefüllt ist, bekommt hier jeder Gegner Angst", sagte er im SID-Interview und erwartet ein "tolles Spiel".

      Dörner traut Dynamo zu, die Hürde Osnabrück zu nehmen. "Dann haben wir den ersten Schritt gemacht." Auf dem Weg in die Erstklassigkeit wohlgemerkt. "Langfristig muss die Bundesliga das Ziel sein", sagte der frühere Trainer von Werder Bremen: "Aber da gehört sehr, sehr viel Arbeit dazu. Das wird noch ein paar Jahre dauern."


      Quelle: kicker.de
      HE Kicktippsieger Europameisterschaft 2016
      HE Kicktippsieger Weltmeisterschaft 2018
    • Dynamo-Fans fallen unangenehm auf
      Dresdner Fankrawalle trüben BVB-Pokal-Party

      Das Pokalspiel zwischen dem Deutschen Meister Borussia Dortmund und Dynamo Dresden wurde von schweren Fanausschreitungen am Rande der Begegnung begleitet. Bereits vor der Partie, die mit einem 2:0-Sieg für den BVB endete, kam es zu Zusammenstößen zwischen Dresdner Anhängern und der Polizei. Referee Peter Gagelmann musste das Spiel in beiden Halbzeiten unterbrechen, weil wiederholt Gegenstände geworfen wurden und Pyrotechnik eingesetzt worden war.


      Schwere Ausschreitungen trübten schon weit vor dem Anpfiff der Pokalbegegnung zwischen Dortmund und Dresden das Bild der heilen Fußballwelt. Knapp 4500 Anhänger der Sachsen hatten die Reise nach Dortmund mitgemacht und setzten die Dresdner Fanszene in ein ungutes Licht. Nach Polizeiangaben war die Stimmung bei den Gästefans bereits im Anmarsch auf das Dortmunder Stadion angespannt. Als dann "einzelne Dresdner Gewalttäter" sich eigenmächtig einen Weg an den Polizeiabsperrungen vorbei suchten, kam es zur Eskalation. Die Ordnungshüter wurden mit Flaschen und Pyrotechnik beworfen, setzten ihrerseits Pfefferspray ein. Die unrühmliche Bilanz: 15 leicht verletzte Personen und zwei festgenommene Dresdner Fans.

      Auch als die Polizei beide Fanlager vor dem Stadion voneinander trennte, wurde sie mit weiteren Gegenständen beworfen. Schließlich mussten eine Zufahrtsstraße für kurze Zeit gesperrt werden. Das dadurch entstandene Verkehrschaos verschob den Anpfiff der Partie um eine Viertelstunde.

      Im Stadion zeigten sich einige Dresdner Fans weiter von ihrer schlechten Seite. In beiden Spielhälften wusste sich Schiedsrichter Peter Gagelmann nur durch Spielunterbrechungen zu helfen. Dortmunds Nationalspieler Götze war beim Ausführen einer Ecke mit einem Laser gestört worden (23.), in Durchgang zwei verzögerten das Abbrennen von Pyrotechnik (48.) und das Werfen von Bechern sowie Böllern (79.) das Spielgeschehen. Dortmunds Coach Jürgen Klopp zeigte sich im Anschluss konsterniert: "Darüber verliert man am besten kein Wort zu viel".

      Neue Nahrung für Kind-Vorstoß?

      Die Vorfälle rund um das Dresdner Gastspiel beim Deutschen Meister rücken derweil einen Vorschlag von Hannovers Präsidenten Martin Kind weiter in den Vordergrund. Der hatte gefordert, dem Einsatz von Pyrotechnik mit gesteigerten Eintrittspreisen zu begegnen.

      Quelle: kicker.de
      HE Kicktippsieger Europameisterschaft 2016
      HE Kicktippsieger Weltmeisterschaft 2018
    • DFB nimmt die Ermittlungen auf

      Inzwischen hat der DFB auf die Vorkommnisse reagiert. "Der Kontrollausschuss hat die Ermittlungen aufgenommen", bestätigte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. "Das Spiel stand unter Sicherheitsaufsicht. Wir erwarten jetzt den Bericht zu den detaillierten Vorkommnissen. Dazu werden Videoaufzeichnungen ausgewertet, um mögliche Straftäter zu identifizieren", ergänzte der der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert am Mittwoch.

      Die Dresdener könnten empfindlich bestraft werden, denn ihre Anhänger gelten als Wiederholungstäter. "Bei den Ausschreitungen handelt es sich neben dem unerlaubten Abbrennen von Pyrotechnik um massiven Vandalismus und gewaltsames Vorgehen gegen Polizeibeamte und Ordnungskräfte", sagte Große Lefert. Es sei ein erheblicher Sachschaden im Stadionbereich entstanden. Nach Angaben des BVB belaufen sich die Kosten auf rund 15.000 Euro. So seien Verkaufsstände und Toiletten demoliert sowie über 200 Sitzschalen herausgerissen worden.

      Quelle: kicker.de
      HE Kicktippsieger Europameisterschaft 2016
      HE Kicktippsieger Weltmeisterschaft 2018
    • Jetzt greift der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hart durch.

      Zweitligist Dynamo Dresden ist vom DFB-Pokal für die Saison 2012/13 ausgeschlossen worden.
      Der Grund: die schweren Ausschreitungen in der 2. Runde des DFB-Pokals bei Borussia Dortmund (2:0 für den BVB) am 25. Oktober.
      Dynamo-Anhänger hatten während des Spiels Böller und Raketen gezündet und damit mehrfach einen Spielabbruch provoziert.
      Gastgeber Borussia Dortmund wurde vom DFB zu einer Geldstrafe von 8000 Euro verurteilt.
      Zu Beginn der Verhandlung unter Vorsitz von Hans E. Lorenz hatte sich Dresden noch vehement gegen einen Ausschluss gewehrt. Die Pokal-Einnahmen seien eine grundlegende Voraussetzung für die wirtschaftliche Sanierung und für die Jugendarbeit des Klubs, erklärte dessen Anwalt Christoph Schickhardt.
      Jetzt die harte Strafe für den aktuellen Zehnten der Zweiten Liga.
      ***
      Hassparolen, Pyro-Angriffe, Massenschlägereien – die Gewalt in Deutschlands Fußballstadien hat nun schmerzhafte Konsequenzen für die Vereine!
      Am Mittwoch gab Rostocks Hauptsponsor („Veolia “, circa 700 000 Euro pro Jahr) seinen Ausstieg wegen der regelmäßigen Ausschreitungen beim Ost-Klub bekannt.
      Hansa-Boss Bernd Hofmann konnte die Nachricht kaum fassen und schlägt nun Alarm: „Sollte es dazu kommen, wäre das ein weiterer wirtschaftlicher und Image-Schaden, absolut katastrophal. Der Verein ist in einer existenzbedrohenden Lage!“
      Die Randale im Spiel Rostock gegen St. Pauli brachte das Fass zum Überlaufen. Während des Spiels wurden Feuerwerkskörper in den Gästeblock geschossen.
      Hofmann wendet sich nun an die Öffentlichkeit und bittet um Unterstützung: „Wir sind an dem Punkt angelangt, wo wir ganz klar sagen: Wir brauchen Hilfe von der Gesellschaft. Wir brauchen Hilfe von allen, denen Hansa am Herzen liegt!“ Hofmann bittet außerdem um Hilfe durch die Polizei, Staatsanwaltschaft und Rechtssprechung.
      Hofmann weiter: „Auch muss jeder Einzelne reflektieren, wie er sich in einem Fußballstadion benimmt. Hier geht es um Normen, Werte, Vorbildcharakter.“

      Quelle: bild.de
      HE Kicktippsieger Europameisterschaft 2016
      HE Kicktippsieger Weltmeisterschaft 2018
    • Dresden: Reaktion auf DFB-Urteil
      Ritter: "Werden alle Rechtsmittel ausschöpfen"

      Wie Dynamo Dresdens Präsident Andreas Ritter am Mittwochnachmittag nach einer zweieinhalbstündigen Sitzung des Führungsgremiums der Sachsen mitteilte, wird der Zweitligist gegen den vom Deutschen Fußballbund ausgesprochenen Ausschluss aus dem DFB-Pokal in der kommenden Saison Berufung einlegen.

      "Die Vorsitzenden aller Gremien der SG Dynamo Dresden sind geschlossen der Meinung, dass wir gegen dieses Urteil in Revision gehen müssen. Wir werden uns wehren und dabei alle Rechtsmittel ausschöpfen", sagte Präsident Andreas Ritter.

      Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte die Sachsen nach den Ausschreitungen beim Pokalspiel beim deutschen Meister Borussia Dortmund am 25. Oktober (0:2) mit einer drastischen Strafe belegt und den Klub von der Pokalteilnahme in der kommenden Saison ausgeschlossen.


      Erstmals in der Pokal-Geschichte überhaupt hatte der DFB einer Mannschaft komplett die Teilnahme am Wettbewerb versagt. Neben dem Image- entsteht Dynamo durch die fehlenden Einnahmen aus dem Wettbewerb auch ein erheblicher finanzieller Schaden.

      Quelle: kicker.de
      HE Kicktippsieger Europameisterschaft 2016
      HE Kicktippsieger Weltmeisterschaft 2018
    • [SIZE=3]Ultras Dynamo planen Fanaktion gegen DFB[/SIZE]


      Nach dem Urteil gegen Dynamo Dresden seitens des DFB, dass der Verein im kommenden Jahr nicht im DFP-Pokal antreten darf, planen die Dynamo Anhänger für das kommende Heimspiel gegen den FSV Frankfurt eine Fanaktion gegen den DFB und das Urteil. Die Ultras Dynamo rufen alle Fans auf ihre Meinung dazu auf Stoff zu schreiben und ins Stadion zu tragen.

      Stadionwelt dokumentiert den Aufruf von Ultras Dynamo:

      Infos zum Heimspiel gegen den FSV Frankfurt

      "Ausschluss aus dem DFB-Pokal für die Saison 2012/2013"!

      Das Urteil sorgt natürlich nach wie vor für Gesprächsstoff und Wirbel und wird auch am kommenden Sonntag das Gesprächsthema Nummer Eins sein.
      Deshalb rufen wir die gesamte Szene auf, am kommenden Sonntag Flagge gegen den "Bonzen DFB" und das Urteil im Allgemeinen zu zeigen!

      Wie?
      Schnappt euch alte Bettlaken, weiße Zettel, neue Decken, verranzte Gardinen - egal was - und schreibt dort eure Botschaft drauf!

      Nix zur Hand?
      Kein Problem, denn auch am Stadion werden euch am K-Block Eingang Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um Stellung gegen den DFB zu beziehen.

      Malen ist nicht euer Ding?
      Dann lasst uns eure Ideen zukommen und wir versuchen dann, die Sache umzusetzen!

      MIT WEISSEM "D" AUF WEINROTEM GRUND, GEGEN DEN DEUTSCHEN FUSSBALL-BUND !




      stadionwelt.de
    • Werbebanden vs. Zaunfahnen

      Die Ultras Dynamo und die Fangemeinschaft wenden sich in einem offenen Brief an den Dynamo Präsidenten und den Vermarkter des Vereins. Sie kritisieren, dass immer mehr Zaunfahnenplätze durch Werbebanden ersetzt werden und dafür kein Ersatz geschaffen wird. Dem Vermarkter werfen sie dabei den Bruch von Absprachen vor.



      Stadionwelt dokumentiert die Stellung der Ultras Dynamo und der Fangemeinschaft Dynamo:

      Offener Brief von Fangemeinschaft Dynamo und Ultras Dynamo an den Präsidenten der SG Dynamo Dresden und Vermarkter „Sportfive“

      Sehr geehrter Herr Präsident Ritter,
      sehr geehrter Herr Müßig,

      die Fans der SG Dynamo Dresden sind – vor allem in ihrer Masse – das höchste Gut des Vereins. Sie sind - in dieser Saison voraussichtlich mit mehr als 8,0 Millionen Euro - der größte und treueste Sponsor überhaupt. Sie sind diejenigen, die den Verein am Leben gehalten haben, als es ihm dreckig ging. Es sind diejenigen, die in der aktuellen, finanziell deutlich entspannten Situation lautstark hinter ihrem Verein stehen und mit ihren Stimmen einen Teil dazu beitragen, dass der Verein nicht in die Drittklassigkeit und damit verbundenes finanzielles Chaos zurückfällt. Umso unverständlicher ist der Umgang mit diesem höchsten Gut!

      Die dynamische Zaunfahnenkultur ist eine besondere! Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der immer noch vorhandenen Einzigartigkeit unseres Vereins und auch bei Auswärtsspielen Identifikationsmerkmal, das uns deutschlandweit Respekt und Anerkennung einbringt. Die Zaunfahne ist das wichtigste Symbol und der höchste zu schützende Wert einer jeden Fangruppe und sorgt in der Masse für das charakteristische Bild der eigenen Kurve – ganz besonders ausgeprägt bei Dynamo Dresden, einem Verein, der von der Identifikation seiner Fans lebt. Bereits Anfang des Jahres 2008 wurde der Bestand der Zaunfahnen als bedeutender Teil eines Fußballspiels in Dresden anerkannt und in der Fancharta festgeschrieben. Seitens des Vereins scheint ein großes Verständnis für die Problematik Zaunfahnen vorhanden zu sein. Der Aufwand, der betrieben wird, um Geschäftspartner für diese Dresdner Befindlichkeit zu sensibilisieren ist allerdings in seiner Wirkung zu gering. Bereits in der Saison 2009/2010 wurde mit dem Aufstellen eines roten Sofas einer Dynamo nicht gerade wohlgesonnenen Tageszeitung für einen Mangel an ausreichendem Platz für Zaunfahnen gesorgt. Auch wenn der damals verloren gegangene Platz deutlich geringer war, als im aktuellen Beispiel, hat die Fangemeinschaft Dynamo bereits damals deutlich ihren Unmut artikuliert. Dennoch hat die Fanvertretung im Bewusstsein einer notwendigen Vermarktung des Stadions selbst nach Alternativen gesucht. Gefunden wurde eine nach der Frauen-WM im letzten Jahr über der ehemaligen Hornbachtribüne. Die von der FIFA geforderten Gestelle unter dem Stadiondach sollten uns zur Nutzung dauerhaft überlassen werden. Nach mehreren Gesprächen hatten wir die Zusagen aller Beteiligten, ganz ausdrücklich auch die von „Sportfive“. Ganze zwei Spiele später konnte sich da aber niemand mehr an diese Zusage erinnern und die vorhandenen Flächen wurden an die SZ und die Morgenpost verkauft. Wieder gab es Protest seitens der Fangemeinschaft Dynamo. In einer eilig einberufenen Krisensitzung wurde der Fangemeinschaft Dynamo angeboten, ein ähnliches Gestell über der Südtribüne zu installieren und tatsächlich dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Bis zum heutigen Tag gibt es ein derartiges Gestell nicht. Die alternative, provisorische Befestigung unterm Stadiondach wurde durch Industriekletterer durchgeführt. Die Kosten dafür dürften inzwischen die zur Anbringung eines Gestells deutlich überschritten haben. Eine Lösung ist nach wie vor nicht in Sicht. Um die Problematik gekümmert hat sich in den letzten Spielen ausschließlich die Projektgesellschaft, von „Sportfive“ als Auslöser des Problems war nichts mehr zu hören. Zum Punktspielauftakt im Jahr 2012 war nun erstmals die Fangemeinschaftsfahne gar nicht mehr zu sehen.

      Stattdessen durften die Dynamofans den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Mit großem Entsetzen haben die Fans der SG Dynamo Dresden beim Spiel gegen Greuther Fürth feststellen müssen, dass die Ersatzbänke aufgrund des Verkaufes von Werbeflächen nunmehr unterhalb der Westtribüne stehen und dadurch etwa 35 Meter ehemalige Zaunfahnenplätze für die Anhänger unseres Vereins verloren gegangen sind. Bereits am Spieltag gab es massive Beschwerden von Fans über diesen Vorgang, zahlreiche Mails mit teilweise sehr aufgebrachtem Ton gehen täglich bei den Fanvertretern ein. Auch bei dem am vergangenen Sonnabend abgehaltenen Offenen Stammtisch der Fangemeinschaft Dynamo sorgte das Thema für hitzige und sehr emotionale Diskussionen. Die Fangemeinschaft Dynamo, die Ultras Dynamo und unzählige Fans empfinden das Vorgehen als bewusste Provokation. Wir sind nicht bereit, einen solchen Umgang mit uns und unseren Interessen weiterhin widerspruchslos hinzunehmen.

      Nicht nur den Unterzeichnern, sondern allen Dynamofans ist absolut bewusst, dass für erfolgreichen Profifußball Geld notwendig ist und dafür Sponsoren, welche selbstverständlich einen Anspruch auf entsprechende Gegenleistungen haben. Ebenso ist uns bewusst, dass es die Aufgabe eines Vermarkters ist, entsprechende Geldgeber für unseren Verein zu akquirieren. Nichtsdestotrotz gilt es auch für den Sportvermarkter "Sportfive", bei seiner Arbeit Fanrechte im Allgemeinen und ganz besondere Befindlichkeiten der Dresdner Fanszene im Speziellen zu beachten. Der jetzt vollzogene, rücksichtslose Verkauf eines großen Teils unserer Zaunfahnenplätze macht umso mehr wütend, weil bei dem Gespräch im August vergangenen Jahres zwischen“ Sportfive“ und Vertretern der Fangemeinschaft Dynamo das Thema "Zaunfahnen" ein ganz zentrales war. Mehrfach wurde von den Fanvertretern darauf hingewiesen, dass ein weiterer Verkauf von aktuellen Zaunfahnenplätzen für sehr viel unnötigen Ärger unter den Fans sorgen würde, unter anderem auch vor dem Hintergrund, dass in die in Eigeninitiative angebrachten Befestigungshaken im Stadion viel Energie, Zeit und Geld investiert wurde. Die Vertreter der Fangemeinschaft Dynamo nahmen die Zusicherung zur Kenntnis, dass an den Zaunfahnenplätzen an der Westtribüne nicht gerüttelt werden würde. Erneut müssen wir nun erfahren, dass das Wort des Sportvermarkters „Sportfive“ und die getroffenen Vereinbarungen nichts wert sind, dass auf Fankultur, Fanrechte, auf die zwischen Fans und Verein gemeinsam getragene FANCHARTA keinerlei Rücksicht genommen wird. Diesen wiederholten Vertrauensbruch und das nun endgültig und offen demonstrierte Desinteresse an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den Fans des von „Sportfive“ betreuten Vereins werden wir nicht akzeptieren und diese Tatsachen in unserem künftigen Agieren gegenüber „Sportfive“ einfließen lassen. Aus Sicht der Fangemeinschaft Dynamo und der Ultras Dynamo gibt es keine auf Vertrauen gestützte Basis mehr.

      Gleichwohl bleibt auch eine große Enttäuschung, die das Engagement des Vereins für seine Fans betrifft. Der Verein als Unterzeichner der Fancharta zeigt nicht die Umtriebigkeit beim Durchsetzen der Fancharta, wie er sie andererseits von den Fans erwartet. Die Fanvertreter sind es leid, immer wieder mit dem Totschlagargument konfrontiert zu werden, dass der Verein bei bestimmten Themen keinen Einfluss habe. Fangemeinschaft Dynamo und Ultras Dynamo erwarten von ihrem Verein, dass er die Interessen seiner Fans ernst nimmt und gegenüber Dritten engagiert vertritt. Ebenso wird erwartet, dass man den Fans für ihr Engagement den entsprechenden Stellenwert zugesteht. Zaunfahnenplätze sind die Werbebanden des größten Sponsors, der in den Verein jährlich einen höheren Millionenbetrag einfließen lässt. Diese Werbefläche tauscht kein anständiger Verein und kein seriöser Vermarkter für ein paar tausend Euro aus!

      Fangemeinschaft Dynamo und Ultras Dynamo fordern das Präsidium des Vereins und den Sportvermarkter „Sportfive“ dazu auf, unverzüglich – also bis zum nächsten Heimspiel gegen den MSV Duisburg am 24. Februar 2012 – adäquaten Ersatz für die durch die Versetzung der Ersatzbänke verloren gegangenen Zaunfahnenplätze zu schaffen! Dies ist aus unserer Sicht für einen Fortbestand des konstruktiven Dialogs Bedingung und alternativlos!

      Fangemeinschaft Dynamo/Vorstand
      Ultras Dynamo

      Quelle: stadionwelt.de
    • Mit einem Paukenschlag reagierte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Ende November in erster Instanz auf die Ausschreitungen beim Pokalspiel der 2. Runde zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden (2:0), der DFB-Kontrollausschuss hat am Donnerstag das Urteil aber abgeschwächt. Dresden darf nun doch am DFB-Pokal 2012/13 teilnehmen - allerdings mit Konsequenzen im aktuellen Zweitligabetrieb.

      Dresden ging in die Berufung, den Ausschluss aus dem Pokalwettbewerb für die kommende Spielzeit wollten die Sachsen nicht hinnehmen. Mit einem Teilerfolg: Der Kontrollausschuss des DFB beantragte am Donnerstag in der Berufung vor dem Bundesgericht in Frankfurt unter dem Vorsitz von Goetz Eilers nach einer mehr als siebenstündigen Sitzung eine Änderung der Strafe. Danach darf der Zweitligist zwar am DFB-Pokal 2012/13 teilnehmen, muss allerdings Einschnitte im Zweitligaspielbetrieb hinnehmen.

      So muss die Elf von Trainer Ralf Loose am 11. März sein Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen, zudem dürfen am 16. März zur Auswärtspartie bei Eintracht Frankfurt keine Dynamo-Fans reisen. Obendrein erhielt der Verein eine Geldstrafe von 100 000 Euro.

      Quelle: kicker.de
      HE Kicktippsieger Europameisterschaft 2016
      HE Kicktippsieger Weltmeisterschaft 2018
    • Urteil Nummer Drei: Dresden wird bestraft

      Ein Spiel war fast halb leeren Rängen: Dieses Szenario kommt auch auf die SG Dynamo Dresden zu. Dem vom DFB-Kontrollausschuss beantragten Strafmaß ist der Verband auch in Falle des Zweitligisten gefolgt, nur 16.000 Zuschauer werden zugelassen.


      Dazu kämen im Höchstfall noch 3.000 Fans von Gast 1860 München. Auch in diesem Fall sind ausschließlich Sitzplätze erlaubt, der Verein muss des Weiteren eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro zahlen. In den 24 Stunden nach Vollstreckung des Urteils hat Dynamo Zeit, Einspruch einzulegen. Die Sachsen werden diese Möglichkeit aller Voraussicht nach auch nutzen.

      Quelle: stadionwelt.de
      HE Kicktippsieger Europameisterschaft 2016
      HE Kicktippsieger Weltmeisterschaft 2018
    • Nach Urteil folgt Boykott

      Als gestern Abend Zweitligist Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga gegen 1860 München antrat, verloren sich keine 10.000 Zuschauer im sonst so gut gefüllten glücksgas stadion. Grund: Die Fans der Sachsen boykottierten die Partie, um gegen ein DFB-Urteil zu protestieren.

      Der DFB hatte den Verein für das erste Heimspiel der neuen Saison zu einem Spiel vor maximal 13.000 Zuschauer verurteilt, zwei Geschehnisse legte das DFB-Sportgericht Dynamo dabei zur Last. Neben den höchstens 3.000 Anhängern der Löwen hätten gestern also 16.000 Tickets, nur die Hälfte des Fassungsvermögens des Stadions, für die Partie verkauft werden dürfen.


      Jedoch blieben zahlreiche Fans der Dresdner Zuhause, sodass letztendlich sogar die begrenzte Zuschauerzahl deutlich unterschritten wurde.

      Quelle: stadionwelt.de
      HE Kicktippsieger Europameisterschaft 2016
      HE Kicktippsieger Weltmeisterschaft 2018