Hertha BSC

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    • Alles über die alte Dame aus Berlin


      Harlekins äußern sich kritisch gegenüber Vereinskooperation

      Die Harlekins, Ultragruppe von Hertha BSC, kritisieren die vom eigenen Verein angegangene Kooperation mit dem SV Babelsberg. Am vergangen Spieltag erhielt man mit einer Hertha Eintrittskarte ermäßigten Eintritt in Babelsberg. Die Ultras kritisieren diese und andere Kooperationen.

      Stadionwelt dokumentiert die Stellungnahme der Harlekins:

      Wer mit Babelsberg kooperiert, hat leider nix kapiert!

      Mit großem Erstaunen und mit ganz viel Wut im Bauch musste man als Herthaner letzten Donnerstag (22. September) folgende Nachricht auf der Hertha-Homepage lesen:

      Berlin - Zwei Top-Spiele an einem Tag live im Stadion erleben. Am Samstag, den 01.10.2011 ist das möglich. An diesem Tag spielt Hertha BSC nämlich zuhause gegen den 1.FC Köln (18.30 Uhr), doch vorher können Hertha-Fans schon das Heimspiel des SV Babelsberg gegen den SV Sandhausen live im Stadion miterleben. Denn wer eine Karte für Hertha gegen Köln besitzt, erhält beim Babelsberg-Spiel stark ermäßigten Eintritt. An Kasse vier des Karl-Liebknecht-Stadions kriegen Erwachsene, bei Vorlage des Hertha-Tickets, Karten für 5 Euro, Kinder bis zwölf Jahren haben den Eintritt frei. Um 14.00 Uhr ist Anpfiff, genug Zeit also, zwei Spiele live und hautnah zu verfolgen und das an nur einem Tag.


      Da stellt sich doch die Frage, welcher "Marketing-Experte" von Hertha wieder für solchen Mist verantwortlich ist? Ausgerechnet Babelsberg, mit denen uns ja nun garnichts verbindet. Fragt man im Karl-Liebknecht-Stadion, der Heimspielstätte des SV Babelsberg, mal nach Hertha, dann wird man wohl nur einen dummen Spruch oder höchstens ein müdes Lächeln zurück bekommen. Anders dürften die Reaktionen bei uns im Olympiastadion auch nicht ausfallen. Zwar gab es nie die große Rivalität zum kleinen Nachbarn aus Potsdam, doch dass sich insbesondere die beiden Fanszene nicht wirklich leiden können sollte auch beim letzten Angestellten auf der Geschäftsstelle von Hertha BSC angekommen sein.

      Eisbären-Fanartikel im Hertha-Fanshop im Hauptbahnhof, ein gemeinsamer Fanshop mit den Eisbären und Alba Berlin im Ostbahnhof, "Viva Colonia" als Aufwärmprogramm vor dem Spiel und nun noch eine Kooperation mit dem SV Babelsberg. Hertha prostituiert sich mal wieder wo es nur geht! Als stolzer Herthaner und als gebürtiger Berliner muss man sich zum wiederholten Mal für seinen eigenen Verein schämen. Wann begreifen auch die letzten Mitarbeiter und Image-Berater auf der Geschäftsstelle, dass unserer Verein eigene Wurzeln, eine eigene Identität und eine eigene Geschichte hat? Wir sind die "Alte Dame Hertha" aus Berlin und nicht der neue FC Bayern, die billige Kopie der Eisbären Berlin und schon garnicht die Freunde des SV Babelsberg. Wer das nicht begreifen will, der kann sich einen anderen Verein bzw. Arbeitgeber für seine Imagekampagnen und Werbeaktionen suchen.

      Hertha BSC - das sind wir!


      Quelle: stadionwelt.de
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    • Hertha BSC feuert Trainer Michael Skibbe

      Seine Schonfrist währte nur fünf Spiele: Bundesligist Hertha BSC Berlin trennt sich von Trainer Michael Skibbe. Seit seiner Amts-Übernahme haben die Berliner alle vier Bundesliga-Spiele verloren und sind im Viertelfinale des DFB-Pokals gescheitert.
      Fußball-Bundesligist Hertha BSC trennt sich der „Bild“-Zeitung zufolge nach nur fünf Spielen von Trainer Michael Skibbe. Der Rauswurf des Trainers solle am Sonntagvormittag verkündet werden, berichtete die Zeitung.

      Seit Skibbes Amts-Übernahme hatten die Berliner alle vier Bundesliga-Spiele verloren und waren im Viertelfinale des DFB-Pokals gescheitert. Skibbe hatte den Posten nach dem Rauswurf von Trainer Markus Babbel im Dezember übernommen. Vorläufig plane die Hertha mit einer Interimslösung, hieß es.

      Ohne Mumm und Kampfgeist
      Am Samstag hatten sich die Berliner Hertha beim 0:5 (0:4)-Debakel gegen die vor diesem Schlüsselspiel ebenfalls schwer angeschlagenen Schwaben extrem schwach präsentiert: Kein Mumm, kein Plan, kein Kampfgeist. Skibbe sprach nah der Partie schonungslos von „einer absoluten Katastrophe“. So eine „schlimme erste Halbzeit“ habe er als Trainer noch nie erlebt. Mittelfeldmann Peter Niemeyer meinte niedergeschlagen: „Die erste Halbzeit war unser Spiel grausam. In der zweiten Halbzeit war es grausam, überhaupt auf dem Platz zu stehen.“

      Nach dem zehnten sieglosen Bundesligaspiel in Serie steckt der Aufsteiger tief im Abstiegskampf und in einer handfesten Krise, die der Verein jetzt ohne den glück- und erfolglosen Skibbe überstehen muss. Direkt nach dem Spiel hatten Berliner Sonntagsmedien den Coach bereits unverhohlen zum Rücktritt aufgefordert.
      „Der Start war für ihn natürlich eine Katastrophe“, wies Preetz auf die verheerende Bilanz unter dem Babbel-Nachfolger hin. Das war ein erstes Anzeichen dafür das Skibbe nach dem scheinbar unaufhaltsamen Absturz keine Schonfrist mehr genießt. Auf die Frage, ob der Coach am Samstag im Heimspiel gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund auf der Bank sitzen werde, hatte der extrem angefressene Manager Preetz aber noch mit der üblichen Floskel: „Ja, davon gehe ich aus“, reagiert.

      Quelle:
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    • „Rund 5.000 Herthaner in Düsseldorf“

      Am Dienstagabend kommt es in der Düsseldorfer Arena zum Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC. Stadionwelt sprach im Vorfeld der Partie mit der Fanabteilung des Hauptstadtclubs und ihren Erwartungen.

      Stadionwelt: Wie viele Anhänger werden den Verein eurer Schätzung nach bei den wichtigen Relegationsspielen in die Fremde begleiten?
      Hertha BSC Fanabteilung: Wir rechnen mit der Unterstützung von rund 5.000 Herthanern in Düsseldorf.

      Stadionwelt:Wird es eine organisierte Anreise der Fans geben bzw. wie wird der Großteil der Anhänger anreisen?
      Hertha BSC Fanabteilung: Die Fanabteilung bietet einen Sonderzug und zwei Busse an, um nach Düsseldorf zu fahren.

      Stadionwelt:Sind seitens der Anhänger Choreographien oder andere Fanaktionen in den Relegationsspielen geplant?
      Hertha BSC Fanabteilung: Nein, es ist keine Choreographie geplant.

      Stadionwelt: Gibt es seitens der Behörden Auflagen für Heim- bzw. Gästefans, an die sich die Anhänger halten sollen?
      Hertha BSC Fanabteilung: Uns ist nichts darüber bekannt, dass es besondere Auflagen für Fans geben wird.

      Stadionwelt:Solltet ihr aus den beiden Relegationsspielen als Sieger hervorgehen, sind bereits Feierlichkeiten angedacht und wenn ja, wo würde der Aufstieg bzw. der Klassenerhalt zelebriert werden?
      Hertha BSC Fanabteilung: Dazu gibt es derzeit keine Informationen.

      Quelle: stadionwelt.de
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    • Hertha: Georgier geständig - auch Kraft und Mijatovic gesperrt

      Siebeneinhalb Monate! Rekordstrafe für Kobiashvili

      Das DFB-Sportgericht hat die ersten Strafen im Zuge des Relegationsspiels zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) ausgesprochen. Eine davon ist ein neuer Rekord: Levan Kobiashvili wurde mit einer siebeneinhalb Monate langen Sperre bis zum 31. Dezember 2012 belegt. Der Georgier hatte zuvor zugegeben, Referee Wolfgang Stark nach dem Abpfiff geschlagen zu haben. Auch die Hertha-Akteure Thomas Kraft und Andre Mijatovic erhielten Strafen, gegen Christian Lell wird noch ermittelt.

      Ursprünglich hatte der DFB-Kontrollausschuss für Kobiashvili sogar eine einjährige Sperre gefordert. So schlimm kam es dann aber doch nicht für den Ausländer mit den meisten Bundesliga-Einsätzen (336 Spiele). "Bei der Bemessung der Sperre für Levan Kobiashvili wurde insbesondere sein Geständnis berücksichtigt, das auch auf das Strafverfahren und einen möglichen Zivilrechtsstreit ausstrahlen kann. Im Übrigen erleidet der Spieler durch die Sperre hohe Einkommensverluste", sagte Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, zur Urteilsbegründung. Stark hatte Kobiashvili noch in der Schiedsrichterkabine wegen Körperverletzung angezeigt.

      Trotz der Reduzierung brach Kobiashvili damit einen Rekord. So lange wurde in der Bundesliga-Geschichte noch nie ein Spieler wegen einer Tätlichkeit aus dem Verkehr gezogen. Der kürzlich verstorbene Timo Konietzka, Schütze des ersten Bundesligators, hatte in der Saison 1966/67 eine Sperre von sechs Monaten - ebenfalls wegen einer Tätlichkeit am Schiedsrichter - erhalten.

      Hertha akzeptierte am Montag die Strafen. "Damit können uns auf die neue Saison konzentrieren", sagte Manager Michael Preetz. Kobiashvili bestätigte: "Ich werde dieses Urteil akzeptieren, damit ich weiter Fußball spielen kann."

      Zwei weitere Hertha-Spieler kassierten am Montag ebenfalls Strafen. Thomas Kraft und Andre Mijatovic wurden wegen Schiedsrichterbeleidigung vier, beziehungsweise drei Spiele gesperrt. Das Urteil gegen Christian Lell, dem vorgeworfen wird, den Düsseldorfer Assani Lukimya-Mulongoti angespuckt zu haben, soll in dieser Woche fallen. Der Kontrollausschuss hat eine Sperre von sechs Spielen für den Außenverteidiger gefordert.

      Quelle: kicker.de
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    • Hertha darf fürs erste Heimspiel mehr Tickets verkaufen

      Widerspruch mit Erfolg: Das Sportgericht des DFB hat am Montag die Strafe gegen Hertha BSC reduziert, die unter anderem für die Vorkommnisse im Relegationsrückspiel in Düsseldorf ausgesprochen worden war. Statt 20.000 dürfen nun zum ersten Heimspiel in der Zweiten Liga gegen den SC Paderborn 27.500 Zuschauer ins Olympiastadion kommen.

      Hertha hatte gegen das ursprüngliche Urteil Widerspruch eingelegt, der Teilausschluss gegen Paderborn wurde daraufhin gelockert. Der Bundesliga-Absteiger darf für die Partie am 3. August 22.500 Tickets an den eigenen und 5000 Tickets an den Gäste-Anhang verkaufen. Zunächst wollte das DFB-Sportgericht maximal 20.000 Zuschauer im Stadion sehen.

      Der Verband präzisierte: "Die Karten müssen ausschließlich im Vorverkauf abgegeben werden, ein Verkauf am Spieltag ist untersagt. Darüber hinaus müssen die Stehplatzbereiche komplett geschlossen bleiben, es kommen nur Sitzplatzkarten in den Verkauf."

      Außerdem muss der Hauptstadtklub statt 50.000 nur 40.000 Euro Geldstrafe bezahlen, allerdings weitere 40.000 Euro für ein gemeinnütziges Projekt in Berlin aufwenden. Vor wenigen Tagen hatte der 1. FC Köln eine identische Strafreduzierung erwirkt.

      Wie die Kölner hat auch Hertha das mäßigere Urteil akzeptiert. "Gerade zum Start in die neue Saison ist immer noch eine harte Strafe", meinte Manager Michael Preetz zwar. "Allerdings eine, die wir unter Abwägung aller Gesichtspunkte jetzt eher akzeptieren können. Wichtig ist uns vor allem, dass wir für unsere Fans in vielen harten, aber immer diskreten Gesprächen eine bessere Lösung erwirkt haben. Damit sind jetzt endlich alle Verfahren abgeschlossen, und wir schauen gemeinsam nur noch nach vorn."

      Geahndet wurden mit der Strafe gleich drei Fälle unsportlichen Verhaltens. Beim Relegationsrückspiel in Düsseldorf hatten Hertha-Anhänger zahlreiche Feuerwerks- und Knallkörper auf den Platz geworfen, woraufhin Schiedsrichter Wolfgang Stark die Begegnung zweimal für mehrere Minuten hatte unterbrechen müssen. Außerdem waren im Berliner Block im Hinspiel am 10. Mai ein Böller sowie gegen Freiburg am 10. April zwei Knallkörper gezündet worden.

      Quelle: kicker.de
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    • Hertha-Star Änis Ben-Hatira (24) und seine Polizei-Nacht. Nach einem Streit mit seiner Ex-Freundin wurde er festgenommen. Vorwurf: Er soll ihr das Portemonnaie gestohlen haben und mit dem Auto geflohen sein.
      Jetzt beteuert der Deutsch-Tunesier (geschätztes Jahreseinkommen: 300 000 Euro) seine Unschuld.
      Demnach hätte die Ex in seinem Auto gesessen, als es zum Streit kam. Sie sei ausgestiegen, er habe ihr die Handtasche hinterher geworfen. Dabei könnte das Portemonnaie herausgefallen sein.
      Als er die Geldbörse fand, vereinbarte er telefonisch ein Treffen mit der 25-Jährigen – an der Tankstelle. Doch statt der Verflossenen kam die Polizei. Und die ermittelt jetzt sogar wegen Raub!
      Hertha glaubt dem Spieler. Anwalt Uwe Freyschmidt (50) zu BILD: „Herr Ben-Hatira beabsichtigt, die aus seiner Sicht nicht berechtigten Vorwürfe zeitnah zu entkräften.“
      º Was genau war passiert?
      Am Samstagabend, nach dem Spiel in Kaiserslautern (1:1), trifft Ben-Hatira (45 Bundesligaspiele für Hertha und den HSV) am Berliner Ku‘damm seine Ex-Freundin. Der Fußballer und die 25-Jährige sind etwa ein Jahr getrennt. Es kommt zum Streit, Ben-Hatira saust in seinem weißen Range Rover davon.
      Die Frau ruft die Polizei und erstattet Anzeige. Sie behauptet: Ben-Hatira habe versucht, sie ins Auto zu zerren. Er habe dabei an ihrer Handtasche gezogen und ihre Geldbörse daraus geraubt.
      Rund eine Stunde später rasen Einsatzwagen der Polizei an eine Berliner Tankstelle in Wilmersdorf. Dort treffen sie auf Ben-Hatira, er ist mit Freunden unterwegs.
      In seinem Rover finden die Polizisten das Portemonnaie der Freundin.
      Der Fußball-Star wird mit vorgehaltener Pistole festgenommen, in Handschellen aufs Revier gebracht! Vier Stunden wird er erkennungsdienstlich behandelt, u.a. werden Fingerabdrücke genommen. Ob die Beamten wussten, dass sie einen Fußballstar festgenommen hatten, ist unklar.

      Quelle: bild.de
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    • ProFans Hertha BSC kommentiert die Ereignisse beim Hubschrauberabsturz am Berliner Olympiastadion. Die Hertha-Fans bedauern den Tod des Piloten und kritisieren gleichzeitig den Sinn und Zweck der Polizeiübung, bei der der Beamte starb.

      Stadionwelt dokumentiert den Kommentar von ProFans Hertha BSC:

      Kommentar zum Hubschrauberabsturz am Berliner Olympiastadion

      Am Donnerstag, den 21. März 2013, sind bei einer großangelegten Übung der Bundespolizei am Berliner Olympiastadion zwei Hubschrauber kollidiert. Ein Mensch starb – vier weitere wurden teilweise schwer verletzt. Simuliert werden sollte der Einsatz gegen Hooligans. ProFans Hertha B.S.C. kommentiert das tragische Ereignis:

      Um eines von vornherein klarzustellen: Ein Mensch ist gestorben – das bedauern wir sehr. Nichts liegt uns ferner, als hämisch darauf zu reagieren. Trotzdem, oder gerade deshalb, wollen wir den Vorfall aus fanpolitischer Perspektive kommentieren. Immerhin mutet es grotesk an, dass nach all den teilweise hysterischen Debatten um Hooligans, Pyrotechnik und sichere Stadionerlebnisse Deutschland nach Adrian Maleika (Fan von Werder Bremen, starb 1982 nach einer Attacke von HSV-Fans) und Mike Polley (Fan vom BFC Dynamo, starb 1990 durch Schüsse eines Polizisten) tatsächlich wieder einen „Fußballtoten“ zu beklagen hat. Der Tote Pilot ist dabei nicht etwa durch Hooliganismus, Pyrotechnik oder dergleichen ums Leben gekommen, sondern Opfer einer von Polizeigewerkschaftern, Politikern und Teilen der Medien geschürten Sicherheitshysterie geworden.

      Denn nach all den Berichten zum Tathergang drängt sich uns der Eindruck auf, dass die Bundespolizei im Zuge der Sicherheitsdebatte beim Fußball hier ein kleines Spektakel inszenieren wollte, zu dem die geladenen Pressevertreter die passenden Bilder liefern sollten. Warum sonst werden drei (!) Hubschrauber und insgesamt 400 Einsatzkräfte eingesetzt, um im Berliner Schneetreiben eine gewalttätige Auseinandersetzung mit Hooligans an einem S-Bahnhof zu trainieren? Wir wissen nicht, was sich die Einsatzleiter von einem Hubschraubereinsatz gegen randalierende Fans an einer S-Bahnstation versprochen haben, eine solche Einsatzstrategie lehnen wir jedoch entschieden ab. Wir wollen uns auch nicht ausmalen was hätte passieren können, wenn statt der 400 Polizisten vor Ort die 30.000 Zuschauer eines Heimspiels von Hertha BSC anwesend gewesen wären. Das Risiko eines solch übertriebenen Hubschraubereinsatzes mit mehreren Helikoptern – das zeigt leider der traurige Unfall – ist nicht zu unterschätzen.

      Wir fordern von der Polizei, sich vom hysterischen Geschrei der Scharfmacher aus den Reihen der Polizeigewerkschaften zu distanzieren und zu einer konstruktiven, verhältnismäßigen und selbstkritischen Einsatzleitung zurückzukehren. Dabei sollten auch die Einschätzungen von nicht polizeilichen Experten (etwa das Fanprojekt Berlin) mehr Beachtung finden. Auf diesem Weg wäre eine Verhältnismäßigkeit der Einsätze sicherlich leichter zu verwirklichen.

      Ein weiteres Todesopfer darf es nicht geben.

      ProFans Hertha B.S.C. im März 2013


      Quelle: stadionwelt.de
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    • Spendet Becher – Rettet Leben!

      Beim Heimspiel gegen den SV Sandhausen am heutigen Sonntag wird die Berliner Ultra-Gruppierung Harlekins Berlin bereits zum sechsten Mal Becher für einen guten Zweck sammeln. Dieses Mal werden die Spenden der Einrichtung „Berliner Herz“ zugutekommen.

      Im nächsten Jahr wird das "Berliner Herz" ein Kindertages- und Nachthospiz eröffnen, wofür noch dringend Gelder benötigt werden. In dem Hospiz können zukünftig Kinder und Jugendliche betreut und unterstützt werden. (Stadionwelt, 21.04.2013)
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    • PEINLICH! DFL graviert falschen Namen auf Schale

      Sonntag bekommt Zweitliga-Meister Hertha BSC die Meister-Felge im Olympiastadion überreicht.
      Donnerstag zeigte BILD, wie in der Bremer Silber-Manufaktur Koch & Bergfeld Corpus die Felge vorab poliert und der Schriftzug „Hertha BSC Berlin“ eingraviert wurde.
      Ein peinlicher Fehler, der bereits für die Aufstiegsjahre 1990 und 2011 passierte!
      Der Hauptstadt-Klub ist offiziell als Hertha BSC eingetragen. Das BSC steht für Berliner Sport-Club.
      Warum steht also noch mal das Wort Berlin hinten dran? Und wessen Fehler ist das?
      Auf BILD-Nachfrage erklärt ein DFL-Sprecher: „Das wurde so von der Meisterschale der Bundesliga, auf der Hertha wegen der Titel 1930 und 1931 mit Hertha BSC Berlin eingraviert ist, übernommen und fortgeführt. Was der ursprüngliche Grund dafür ist, weiß ich nicht. Sollte Hertha bei einem erneuten Titel aber wünschen, dass das „Berlin“ nicht mit eingraviert wird, lässt sich das sicher machen.“
      Komisch! Denn Herthas Geschäftsstellenleiter Thomas Herrich (49) verrät in BILD: „Wir haben die DFL vorher extra noch mal darauf hingewiesen, dass wir Hertha BSC und nicht Hertha BSC Berlin sind.“

      Quelle: bild.de
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    • „Für den Gegner aus Leipzig entscheiden“

      Wie Hertha BSC auf der Mitgliederversammlung bekanntgab, wird das Testspiel gegen RB Leipzip trotz Protesten aus der Fanszene definitiv stattfinden. Am 13. Juli 2013 wird Hertha BSC in Leipzig zu Gast sein. Der Förderkreis Ostkurve äußerte Unmut auf der Versammlung.

      Im Protokoll der Mitgliederversammlung heißt es: „Vom Förderkreis Ostkurve wird Unmut gegen das geplante Testspiel gegen RasenBallsport Leipzig geäußert, mit der Bitte, das Spiel abzusagen. Michael Preetz erläuterte daraufhin, dass sportliche und wirtschaftliche Kriterien bei der Planung der Vorbereitung zugrunde liegen. In Rücksprache mit dem Trainerteam wurde sich für den Gegner aus Leipzig entscheiden.“

      Michael Preetz, Geschäftsführer von Hertha BSC, sagte dazu: „Wir wissen, dass diese Entscheidung nicht nur auf Gegenliebe trifft, aber es bestehen auch vertragliche Verpflichtungen.“ Verschiedene Vereine sagten in der Vergangenheit Testspiele gegen RB Leipzig ab, nachdem die jeweilige Fanszene gegen RB Leipzig protestierte. (Stadionwelt, 22.05.2013)
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    • 15 Euro Einheitspreis für Gästefans

      In Zusammenarbeit mit der Kein-Zwanni AG hat Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC die Eintrittspreise für Gästefans auf einheitlich 15 Euro festgelegt. Die Regelung tritt mit Beginn der kommenden Saison in Kraft. Schüler und Studenten erhalten nach wie vor eine Ermäßigung von 20 Prozent.

      „Es war und ist uns immer ein Anliegen von Hertha BSC gewesen, das Erlebnis eines Fußballspiels für jedermann bezahlbar anbieten zu können“, wird Ingo Schiller, Geschäftsführer bei Hertha BSC, auf der Internetseite der Berliner zitiert. (Stadionwelt, 28.05.2013)

      Finde ich eine super Idee. Sollte Bayer 04 auch mal dran denken das sie zumindest im Gastbereich keine Töpfe machen.
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    • Aus Sicherheitsgründen keine Zuschauer

      Für das Testspiel von Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC gegen Wislau Krakau werden keine Zuschauer zugelassen. Begründet wir dies mit Sicherheitsbedenken. Die Partie gegen den polnischen Erstligisten soll am 16. Juli stattfinden. Ticketkäufern wird der Eintrittspreis zurückerstattet.

      „Nach Einschätzung des Deutschen Fußballbundes und der Berliner Polizei und in Abstimmung mit Hertha BSC wird das für den 16. Juli 2013 festgelegte Freundschaftsspiel zwischen Hertha BSC und Wisla Krakau im Amateurstadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden“, teilt Hertha auf der eigenen Website mit. (Faszination Fankurve, 05.07.2013)
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    • Aufruf zu Testspiel-Boykott

      Eine Kampagne ruft im Vorfeld des Testspiels zwischen RB Leipzig und Hertha BSC am 13. Juli im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion dazu auf, sich eine Karte für das Spiel zu kaufen, dem Spiel aber fern zu bleiben. Die Eintrittsgelder sollen den Flutopfern in Dessau zu Gute kommen.

      Wie es in dem Aufruf heißt, sei das bereits seit geraumer Zeit feststehende Freundschaftsspiel nun zu einem Benefizspiel umfunktioniert worden. Kritisiert wird konkret, dass es sich aus Sicht der Kampagne um ein Marketing-Konzept des Unternehmens Red Bull handeln könnte, um Aufmerksamkeit zu erregen. Der Konzern nutze den Anlass als medienwirksame Plattform. (Faszination Fankurve, 03.07.2013)
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    • Berliner Meisterschaft statt RB Leipzig

      Morgen spielen Hertha BSC und RB Leipzig ein Testspiel in Dessau aus. Die Harlekins aus Berlin werden das Spiel boykottieren und richten stattdessen die die Meisterschaft der Berliner Bezirke. In mehreren Sportarten kämpfen Hertha-Fans aus den Bezirken um die Meisterschaft.

      Die Ultras von Hertha BSC und der Förderkreis Ostkurve kritisierten den eigenen Verein wegen des Testspiels gegen RB Leipzig. Als Alternativprogramm organisieren sie nun die Berliner Meisterschaft. Neben der sportlichen Betätigung wollen die Ultras ihre Kritik an Red Bull an dem Tag erläutern und zeigen hierzu einen Film im Haus der Fußballkulturen.

      Auch in Dessau sorgt das Testspiel für Proteste. Dort rufen Jugendliche zum Eintrittskartenkauf auf, obwohl sie dem Spiel fern bleiben wollen, da die Einnahmen des Testspiels an Flutopfer gespendet werden. (Faszination Fankurve, 12.07.2013)
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