Schweizer Fußball (Axpo-Super League)

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    • Schweizer Fußball (Axpo-Super League)

      Klub reicht Strafanzeige gegen die FIFA ein

      Sion werden 36 Punkte abgezogen

      Der FC Sion hat im Streit mit der UEFA und der FIFA am Donnerstag Strafanzeige gegen die Mitglieder des Exekutivkomitees des Fußball-Weltverbandes eingereicht. Die Strafanzeige stehe "im Zusammenhang mit dem Entscheid der FIFA, den Schweizerischen Fussballverband (SFV) zu suspendieren, wenn dieser nicht in der laufenden Meisterschaft gegen den FC Sion den Abzug von Punkten verfügt", begründete Sion die Anzeige. Am Freitag beschloss der SFV die drakonische Strafe.

      Im Sommer wurde der FC Sion aus der Europa League ausgeschlossen, nachdem der Verein in den Play-offs gegen Celtic Glasgow mindestens fünf nicht spielberechtige Spieler eingesetzt hat. Beide Partien wurden mit 3:0 für die Schotten gewertet, die so in der Europa League an den Start gingen.

      Sion soll im Jahr 2008 den ägyptischen Torhüter Essam Al Hadari zum Vertragsbruch angestiftet haben und wurde daraufhin mit einem zweijährigen Transferverbot belegt. Vor der Saison 2011/12 waren die Verantwortlichen der Meinung, der Bannstrahl sei abgelaufen und verpflichteten mehrere neue Spieler. Laut der FIFA gilt das Verbot aber bis Ende des Jahres.

      Zwischen den Parteien entbrannte ein Rechtsstreit, der zuletzt an Schärfe zunahm. Denn auf der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees vom 16. und 17. Dezember dieses Jahres in Tokio hatte das Gremium den Schweizer Verband in die Pflicht genommen, auf den FC Sion einzuwirken, die juristische Auseinandersetzung zwischen dem Schweizer Klub und der Europäischen Fußball-Union UEFA binnen eines Monats zu beenden.

      Bis zum 13. Januar 2012 solle der SFV dem FC Sion die Punkte aus jenen Partien abziehen, in denen die neu verpflichteten Spieler zum Einsatz gekommen sind. Andernfalls droht die FIFA mit dem Ausschluss sämtlicher Schweizer Teams aus den internationalen Wettbewerben. Am Freitag gab der Verband nach und zog dem Pokalsieger 36 Punkte ab. Durch den Punktabzug rutscht Sion vom dritten auf den letzten Tabellenplatz mit nun fünf Minuszählern.

      In der vorangegangenen Drohung sah der FC Sion den Tatbestand der Nötigung (Art. 181 StGB) erfüllt. Es sei nicht hinnehmbar, dass die "Nati" sowie andere Schweizer Vereine wie zum Beispiel Bayern-Gegner FC Basel in "Geiselhaft" genommen werden. Der FC Sion sieht darin "einen nicht wiedergutzumachenden Schaden für den gesamten Schweizer Fußball".

      Quelle: kicker.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Cup-Finale: Fanmärsche durch Bern

      Am 16. Mai kommt es im Stade de Suisse von Bern zum Schweizer Cupfinale zwischen dem FC Luzern und dem frisch gebackenen Meister FC Basel. Beide Fanszenen planen vor dem Spiel Fanmärsche durch die Stadt. Die Polizei zeigt sich nicht erfreut von den Vorhaben.

      „Dass bei einem so emotionalen Spiel die Anhänger beider Clubs durch die Innenstadt gehen wollen, ist für uns alles andere als optimal“, wird Michael Fichter, Polizeisprecher auf „20 Minuten Online“ zitiert. Da die Fans mit regulären Zügen anreisen wollen, gibt es seitens der Behörde keine Möglichkeit die Märsche zu untersagen. Die Polizei geht daher von massiven Einschränkungen für Passanten aus, da der Hauptbahnhof vorrübergehend nicht frei zugänglich sein wird. Die beiden Fanlager sollen auf zwei unterschiedlichen Routen zum Stadion geleitet werden. (Stadionwelt, 03.05.2012)
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Ende Februar 2008 stimmte die Bevölkerung der Schweizer Stadt Aarau dem Bau eines neuen Stadions zu, welches das deutlich in die Jahre gekommene Stadion Brügglifeld als Heimat des FC Aarau ersetzen wird. Stadionwelt zeigt heute Modellbilder.

      Im Sommer 2013 soll mit dem Bau des Stadion Torfeld Süd begonnen werden, die Eröffnung ist für den Sommer 2015 vorgesehen. Die Sportstätte ist Teil eines neuen Stadtviertels und wird aus vier überdachten Tribünen bestehen.

      In dem in rechteckiger Bauweise geplanten Stadion sollen 10.000 ZuschauerPlatz finden, in der Mantelnutzung sind ein Einkaufszentrum, Indoor-Sport, Gastronomie, Büros und Wohnungen vorgesehen. Die Baukosten werden mit 36 Millionen Franken, rund 29,8 Millionen Euro, angegeben.

      Quelle: stadionwelt.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Bern (allgemein)

      Berner Zusammenschluss gegen Hooligan-Konkordat

      Sieben Berner Sportclubs haben gemeinsam zum Hooligan-Konkordat Stellung bezogen. Sie befürchten einen erheblichen Mehraufwand und üben Kritik gegen die Verschärfung der Sicherheitsvorschriften. Der Berner Grosse Rat entscheidet in der März-Session über das sogenannte Hooligan-Konkordat.

      Die sieben Eishockey- und Fußballclubs SC Bern, EHC Biel, SCL Tigers, SC Langenthal, Young Boys, FC Thun und FC Biel haben sich vor der politischen Debatte im Berner Kantonsparlament zusammengeschlossen. Kritisch äußern sich die Clubs unter anderem zu der Einführung von Kombi-Tickets für Gästefans. Der Verkauf von solchen Tickets könne zwar verordnet werden, sei aber kaum konsequent durchführbar. Fans, die nicht die Extrazüge oder –busse benutzen wollen, könnten sich auch anderweitig mit Eintrittskarten für andere Sektoren eindecken und individuell anreisen. Zudem müssten auswärtige Fans, die in der Umgebung von Bern wohnen, umständlich anreisen, lautet ein weiterer Kritikpunkt.

      Die Einführung von Identitätskontrollen an den Eingängen der Stadien würde Aufbau- und Betriebskosten nach sich ziehen, die sich im Hinblick auf den Nutzen der Maßnahme nicht rechtfertigen ließen. Ähnlich wird bei der Einführung eines vollständigen Alkoholverbots argumentiert. Eingangskontrollen in den Stadien sollen nach Meinung der Clubs weiterhin in ihrer Verantwortung liegen – gemäß den jeweiligen Hausordnungen und bestehenden Reglementen. (Stadionwelt, 15.03.2013)
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Eidgenossen stellen Rekord auf

      Eidgenossen stellen Rekord auf

      Die positive Entwicklung der Zuschauerzahlen in der Schweizer Super League hält an: In der Spielzeit 2012/13 strömten 2,163 Millionen Fans die Stadien der Clubs. Das sind so viele wie nie zuvor, die alte Bestmarke von 2,045 Millionen Zuschauern von 2011/12 wurde überboten.

      Damit waren bei jedem Spiel durchschnittlich 12.019 Zuschauer anwesend. Gegenüber der letzten Saison ist das ein leichter Rückgang von zuvor 12.253. Grund für diese ungewöhnliche Konstellation: In der Spielzeit 2011/12 wurden statt 180 nur 162 Spiele ausgetragen, da Xamax Neuchâtel bekanntermaßen im Lauf der Saison Konkurs anmeldete.

      Wie schon im Vorjahr war der FC Basel auch dieses Mal den Konkurrenten weit voraus, an die durchschnittlich 29.036 Zuschauer des Europa-League-Halbfinalisten kommt kein anderer Schweizer Verein heran. Die Young Boys aus der Hauptstadt Bern belegen mit 17.238 Besuchern den zweiten Platz.
      Obwohl beide Zürcher Vereine ihre Heimspiele im Stadion Letzigrund austragen, liegt der Zuschauerschnitt des FC um fast 3.800 höher als der der Grasshoppers. Den letzten Platz belegt der FC Thun mit 5.328 Fans pro Heimspiel. (Stadionwelt, 10.06.2013)
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Zürich stimmt Hooligan-Konkordat zu

      Im Kanton Zürich wurde am Sonntag das Hooligan-Konkordat in einer Volksabstimmung mit 85,5 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Damit kann ab kommendem August in Zürich härter gegen Fans vorgegangen werden. Fans kritisierten das Konkordat und machten Wahlkampf dagegen.

      Insgesamt stimmten 297.610 Eidgenossen für das Konkordat und 50.682 Bürger dagegen. Neben härteren Einlasskontrollen sollen nun dreijährige Rayonverbote ausgesprochen werden können.

      Die Fans des FC Zürich, die Gegner des Konkordats sind äußern sich zu dem Konkordat wie folgt: „[Das Konkordat] sieht eine Reihe von Maßnahmen wie Alkoholverbote, ID-Kontrollen an den Eingängen, ein Mehr an Kompetenzen für private Sicherheitsfirmen, Anreisevorschriften für Fans etc. vor. Sämtliche Matchbesucher – ob Kurven- oder Tribünengänger, ob Jugendliche oder Familienväter – werden auf diese Weise unter Generalverdacht gestellt und kollektiv bestraft.“ (Stadionwelt, 10.06.2013)
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    • FCZ-Fans zeigen Polizei & Sicherheitsdirektor an

      Nach der Einkesselung von 750 Fans des FC Zürich beim Derby gegen GC Zürich am vergangenen Samstag haben FCZ-Fans nun Anzeige wegen Freiheitsberaubung und Nötigung gegen die verantwortlichen Personen der Einkesselung und der Personalienfeststellung erstattet.

      Angezeigt wurden Mario Fehr, Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich, Richard Wolff Vorsitzender des Polizeidepartements der Stadt Zürich, Daniel Blumer, Kommandant der Stadtpolizei Zürich, Thomas Würgler, Kommandant der Kantonspolizei Zürich und die Einsatzleitung des Fußballeinsatzes am Samstag.

      Vor dem Derby in Zürich wurden 750 FCZ-Fans während des Fanmarschs zum Stadion eingekesselt und deren Personalien wurden festgestellt (Faszination Fankurve berichtete). Das Derby verpassten die Fans. Die gesamte Südkurve bestreikte deshalb das Derby. (Faszination Fankurve, 26.02.2015)
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    • Schwere Ausschreitungen bei Basel vs. FC Zürich

      Nach der 1-5 Niederlage des FC Zürich beim FC Basel kam es am vergangenen Wochenende zu schweren Ausschreitungen im St. Jakobs Park. Die Spieler des FC Zürich wurden von den FCZ-Ultras gezwungen ihre Trikots abzugeben. Auch auf der Rückfahrt kam es zu Auseinandersetzungen.

      Während des Spiels zündeten beide Fanszenen Pyrotechnik. Die FC Basel Fans zeigten zudem eine große Blockfahne. Alle Bilder der Auseinandersetzungen, Pyroaktionen und Choreografien gibt es oben in der Galerie. (Faszination Fankurve, 14.04.2015)

      Das schreibt die Polizei Basel zu den Vorfällen:

      Auseinandersetzung nach Fussballspiel

      Im Nachgang zum Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich ist es am Sonntagabend, 12. April 2015, gegen 19.00 Uhr, beim Bahnhof Pratteln zu einem Polizeieinsatz gekommen. Anhänger des FC Zürich hatten den Extrazug durch das Betätigen der Notbremse im Bahnhof zum Stillstand gebracht. Verletzt wurde niemand.

      Nach dem Super-League-Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich ist es beim Bahnhof in Pratteln zu einem Zwischenfall zwischen Anhängern des FC Zürich und der Polizei gekommen. Mehrere Personen haben den Extrazug zunächst auf Höhe der Haltestelle "Freidorf" zum Stillstand gebracht. Nachdem dieser die Fahrt nach rund zehn Minuten fortsetzen konnte, gelang es den Passagieren beim Bahnhof Pratteln erneut, den Zug durch das Betätigen der Notbremse zum Stillstand zu bringen. Danach verliessen mehrere Personen den stehenden Extrazug und es kam im Bereich des Bahnhofes zu mehreren Sachbeschädigungen. Den Einsatzkräften vor Ort gelang es nach kurzer Zeit, die Personen in den Zug zurückzudrängen. Dabei kam es zum Einsatz von Gummischrot. Der Extrazug konnte die Fahrt schliesslich nach rund 20 Minuten fortsetzen.

      Der Zugverkehr musste aufgrund dieses Vorfalles zwischen 19.15 Uhr und 19.40 Uhr im Bereich Pratteln gesperrt werden.

      Bereits im Vorfeld des Fussballspiels zerkratzten bislang unbekannte Personen im Gebiet "Freuler" in Muttenz mehrere Fahrzeuge.


      Quelle: faszination-fankurve.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Sousa wirft bei Basel hin
      Basel muss sich einen neuen Trainer suchen. Wie der Klub am Mittwochabend bekannt gab, wurde der noch bis 2017 laufende Vertrag mit Coach Paulo Sousa wegen „bestehender Meinungsdifferenzen in wichtigen Punkten” im beidseitigen Einvernehmen aufgelöst.

      Quelle: bild.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • Urs Fischer wird neuer FCB-Coach

      Er unterschreibt für zwei Jahre
      Urs Fischer wird neuer FCB-Coach

      Von Sandro Inguscio | 11:30 | 18.06.2015
      Urs Fischer (49) heisst der Nachfolger von Paulo Sousa. Um 15 Uhr wird er beim FC Basel vorgestellt. Und doch trainiert er heute Morgen noch den FC Thun.

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      fcz <3 fcb