Tin Jedvaj #16

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    • Tin Jedvaj #16

      Jedvaj muss zweimal zuschauen

      Sperre gilt nicht für Pokalwettbewerbe

      Tin Jedvaj gehört zu den Senkrechtstartern im Team von Bayer Leverkusen. Der 18-Jährige befindet sich seit Saisonbeginn im Dauerstress und kam in 14 der 15 bisherigen Pflichtspiele zum Einsatz. Lediglich am 2. Spieltag der Champions League beim 3:1 gegen Benfica Lissabon bekam er eine Pause. Nun muss Bayer-Coach Roger Schmidt in der Bundesliga aber zweimal auf den Youngster verzichten.

      Denn beim 1:0-Erfolg der Werkself am Samstagabend gegen Schalke 04 streckte der Kroate seinen Gegenspieler Jan Kirchhoff in der 85. Minute mit einer brutalen Grätsche nieder. Schiedsrichter Manuel Gräfe hatte keine andere Wahl, als dem Defensivspezialisten die Rote Karte zu zeigen.

      Am Montag folgte vom DFB-Sportgericht dann die Strafe. Jedvaj wurde im "Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt". Darüber hinaus ist Jedvaj auch für alle übrigen Meisterschaftsspiele gesperrt, nicht aber für die Pokalwettbewerbe.

      Somit kann Schmidt in der 2. Runde im DFB-Pokal am Mittwochabend bei Regionalligist 1. FC Magdeburg (19 Uhr, LIVE! auf kicker.de) auf Jedvaj zählen, auch für das Gastspiel in der Champions League am übernächsten Dienstag um 18 Uhr (MEZ) bei Zenit St. Petersburg ist er spielberechtigt. In der Bundesliga dagegen wird er die Partien am kommenden Samstag beim Hamburger SV (15.30 Uhr) sowie eine Woche später gegen den 1. FSV Mainz 05 verpassen.

      Jedvaj wechselte vor dieser Saison vom AS Rom zu Bayer Leverkusen. Die Rheinländer haben den kroatischen Junioren-Nationalspieler zunächst für zwei Jahre ausgeliehen, sicherten sich im Anschluss daran aber ein Vorkaufsrecht. Denn nicht nur bei Bayer ist man vom Potenzial des 18-Jährigen überzeugt, auch dem AS Rom war er bei seinem Wechsel im Sommer 2013 von Dinamo Zagreb stattliche fünf Millionen Euro wert. Am Tiber wurde Jedvaj allerdings nicht glücklich, lediglich zwei Einsätze in der Serie A standen für ihn am Ende der Saison 2013/14 zu Buche. Bei Bayer startete er dagegen voll durch, zumindest in der Liga ist er nun aber zunächst zum Zuschauen verurteilt.


      Quelle: kicker.de
      Das Leben fängt klein an. Dann beginnt der Wettlauf, fressen und gefressen werden.
    • 2014 - Tins besondere Momente

      Was war das für ein furioses erstes halbes Jahr bei Bayer 04 für Tin Jedvaj! Wenn der 19-jährige Kroate irgendwann zwischen den Tagen mal Zeit und Muße finden sollte, ein bisschen Rückschau zu halten, wird er sich vielleicht ab und an kneifen müssen – um zu glauben, was er da alles geschafft und erlebt hat in den zurückliegenden sechs Monaten. Wahrscheinlich ist er aber viel zu cool für solche Sentimentalitäten. „Was ist schon passiert“, würde er wohl sagen. „Ist halt ganz gut gelaufen für mich.“

      So ist er halt, der junge Kerl aus Zagreb. Verliert nicht gerne viele Worte. Lässt lieber Taten sprechen. Und gut, er kam ja auch nicht von irgendwoher nach Leverkusen. Er kam vom großen AS Rom. Den internationalen Stallgeruch hatte er sich dort schon als 17-Jähriger geholt. Wer mit Francesco Totti, Maicon, Gervinho, Daniele de Rossi und Ashley Cole trainiert und zusammen auf dem Platz steht, lernt eben früh, wo der Hase lang läuft.

      Viel Spielpraxis konnte er in der „Ewigen Stadt“ allerdings nicht sammeln. Deshalb schnappte sich Bayer 04 das Talent und verpflichtete es erst mal für ein Jahr auf Leihbasis. Dass Tin allerdings derart durchstarten würde in Leverkusen, damit hatten auch hier nur die wenigsten Fans gerechnet. In 21 von 27 Pflichtspielen kam er zum Einsatz, in 17 davon stand er in der Startelf. Eine starke Quote für einen Neuzugang, der noch dazu sehr flexibel einsetzbar ist. Denn Tin verrichtete nicht nur hinten rechts seine Arbeit, sondern half zeitweise auch als Innenverteidiger aus.

      Ein Tor fürs Geschichtsbuch

      Aus welchem Holz der 1,84 Meter große Abwehrspieler geschnitzt ist, das zeigte er gleich eindrucksvoll am zweiten Spieltag in der Partie gegen Hertha BSC. Erst unterlief ihm in der 24. Minute ein Eigentor zum 0:1, das ihn keineswegs verunsicherte, sondern einfach extrem wurmte. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, als die Werkself den Druck erhöhte, zog es auch Tin mit Macht nach vorne. Da wollte jemand unbedingt eine Scharte auswetzen. Und das gelang dann auch. Der Torschütze zum 1:1 hieß: Tin Jedvaj. Er hatte einen Zuckerpass von Gonzalo Castro im Sechzehner der Hertha kurz angenommen und dann mit links alleine vor Keeper Jarstein cool eingenetzt. Damit war er der jüngste Spieler, der in einer Partie sowohl ins eigene als auch ins gegnerische Tor getroffen hatte.

      Nur ein Heimspiel später verewigte sich Tin gleich ein zweites Mal in den Geschichtsbüchern. Und zwar mit dem 2.000sten Bundesliga-Tor für Bayer 04. Da zimmerte der Kroate die Kugel in der 18. Minute mit gefühlt 200 Stundenkilometer in die Maschen des Bremer Tores und freute sich einen Ast ab. „Ja, ich bin verdammt stolz auf dieses Tor. Nun bin ich ein Teil der Bayer 04-Geschichte. Das ist ein schönes Gefühl“, sagt Tin.

      Ein Duell mit Messi

      Besondere Momente hielt das vergangene halbe Jahr für ihn freilich noch des öfteren bereit. Am 4. September gab er sein Debüt im Trikot der kroatischen Nationalmannschaft beim Freundschaftsspiel gegen Zypern. Und ein paar Wochen später bekam er es in einem weiteren Testspiel gleich mit Vize-Weltmeister Argentinien und dem großen Lionel Messi zu tun.

      Auch in der Champions League stand Tin seinen Mann. Hier wie in der Bundesliga überzeugte er mit seiner rustikalen Zweikampfführung ebenso wie mit hervorragendem Stellungsspiel und starken offensiven Akzenten. „Ich kann kämpfen, ich bin mutig, ich habe keine Angst“, sagt Tin über sich selbst. Und: „Ich spiele auf einer Position, auf der man sich Schwäche nicht leisten kann.“

      Keine Frage, da weiß einer, was er kann und was er will. Wer mit solch einem Selbstvertrauen ausgestattet ist, dem ist nun mal nicht bange vor großen Namen. Bei den Bayern zum Beispiel bot der „kroatische Maldini“, wie Tin in seiner Heimat schon genannt wurde, gegen den ausgebufften Franzosen Franck Ribery eine großartige Leistung. „Spiele wie dieses sind für Tin eine Art Reifeprüfung, die er in München mit Bravour bestanden hat“, lobt Cheftrainer Roger Schmidt seinen Verteidiger.

      Und der, da dürfen sich die Werkself-Fans sicher sein, wird auch in der Rückrunde wieder Vollgas geben für seine Mannschaft und nichts anbrennen lassen in der Defensive - und bei aller Aggressivität trotzdem irgendwie cool wirken.

      Quelle: bayer04.de
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    • Jedvaj erleidet Einblutung im Oberschenkel

      Muskelfaserriss bestätigte sich nicht

      Bayer Leverkusens Abwehrspieler Tin Jedvaj hat sich im Trainingslager in Zell am See eine Verletzung im Oberschenkel zugezogen. Die folgende MRT-Untersuchung brachte nicht die befürchtete Diagnose zu Tage. Es handelt sich "nur" um eine Einblutung im Oberschenkel.

      Jedvaj musste das Training im österreichischen Trainingslager mit Oberschenkelbeschwerden abbrechen, doch der befürchtete Muskelfaserriss bestätigte sich nicht. Stattdessen zeigte die MRT-Untersuchung eine Einblutung im Oberschenkel, wie ein Vereinssprecher am Freitag mitteilte.
      Jedvaj setzt nun erstmal mit dem Training aus, wie lange, ließ Bayer offen. Ob der Kroate aus dem Trainingslager, dass noch bis zum 25. Juli geht, vorzeitig abreist oder bei der Mannschaft bleibt, wurde noch nicht entschieden.
      Der flexibel einsetzbare Defensivspieler hatte im Januar einen Vertrag bis 2020 unterschrieben, "seine Vielseitigkeit wird uns noch sehr viel Freude bereiten", hatte Sportdirektor Rudi Völler damals gesagt. Nach dem Abgang von Emir Spahic spielt Jedvaj als Innen- sowie Außenverteidiger eine zentrale Rolle in den Planungen von Trainer Roger Schmidt.

      Quelle: kicker.de
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    • Rückschlag schon vor dem Start

      Leverkusens Abwehrmann verpasst den Saisonauftakt

      Tin Jedvaj geht in seine vierte Saison bei Bayer Leverkusen, der Start in die kommende Spielzeit wird aber ohne den Abwehrmann über die Bühne gehen. Eine Verletzung wirft den kroatischen Nationalspieler gleich zu Beginn der Vorbereitung zurück.

      Jedvaj hat sich einen "Haarriss im rechten Schienbein" zugezogen, ließ der Bundesligist am Donnerstag wissen. Der 21-Jährige habe die Blessur "während des Trainings am Donnerstagvormittag, 6. Juli, bei einem Zweikampf" erlitten, teilte Bayer mit. Als Ausfallzeit für Jedvaj gibt der Werksklub "voraussichtlich zehn Wochen" an.
      Der Kroate kam im Sommer 2014 von AS Rom und hat seitdem 55 Bundesliga-Spiele für Leverkusen bestritten. Auch Champions-League- und Europa-League-Erfahrung kann der noch junge Rechtsverteidiger vorweisen. Doch nun muss er sich erst einmal durch die Reha mühen, ehe er wieder eingreifen kann.

      Quelle: kicker.de
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